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Ein verleumderischer Inquisitor spielt Saubermann |
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Weil ihnen die Gemeinde Greußenheim das friedliche Leben schwer macht, haben die Urchristen einen Brief an Minister Sinner geschrieben, mit dem Antrag eine eigene Gemeinde bilden zu dürfen. Doch bevor der Minister antworten konnte, meldeten sich Landrat Zorn, der ehemalige Hettstädter Bürgermeister, zu Wort und - wie sollte es anders sein - der Hettstädter Lokalschreiber Tilman Toepfer von der Main Post. Beide führen bekanntlich seit Jahren einen Feldzug gegen die Urchristen. Wegen Zorns Aussagen als Bürgermeister wurden gegen die Gemeinde bereits 1993/94 dreimal gerichtlich Ordnungsgelder (5.000, 7.500, 10.000 DM) verhängt. Doch daran kann er sich heute offenbar nicht mehr erinnern...
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Landrat Zorn: Sein Amt gibt den katholischen Segen |
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Weil ihnen die zuständigen Behörden immer wieder das friedliche Leben schwer machen, forderten die Landwirte des Gutes Terra Nova Anfang 2006, einem anderen Landratsamt und einer anderen Polizeidienststelle unterstellt zu werden. Auslöser war die Anordnung der Jagdbehörde des Landratsamtes Würzburg, wegen angeblicher Seuchengefahr monatlich mindestens 18 Wildschweine zu erschießen. (siehe »Treibjagd gegen friedfertige Landwirte«)
Doch das Klima der Ausgrenzung, für das ein Kartell aus Jägern, Journalisten, Kirchenvertretern und Politikern im Landkreis Würzburg seit Jahren sorgt, bringt immer neue giftige Blüten hervor. Den ständigen Zwischenfällen mit schießwütigen Jägern an den Grenzen ihres Eigenjagdreviers überdrüssig, machten die Landwirte von Terra Nova Ende April 2006 daher dem Vorstand der Jagdgenossenschaft ein großzügiges Angebot: Das an das Gut angrenzende Jagdrevier sollte nicht neu verpachtet, sondern in der Eigenregie der zuständigen Jagdgenossenschaft Greußenheim verbleiben und zwei Jägern anvertraut werden, die sich bisher als einigermaßen fair erwiesen hatten. Den Pachtausfall wollte Terra Nova übernehmen, sogar in doppelter Höhe. Die Jagdgenossen lehnten jedoch dieses Angebot nicht nur ab - vor der Versammlung wurde auch noch ein anonymes Flugblatt verteilt, in dem gezielt Ängste geschürt und die wahren Verhältnisse auf den Kopf gestellt wurden: »Denkt an unsere Heimat an Wald und Flur. Auch unsere Kinder und Enkel wollen hier noch in Frieden leben...« In der Provinzzeitung Main-Post wurde dieses Flugblatt prompt vom hauseigenen Ideologen Tilmann Toepfer mit wohlwollendem Unterton zitiert.
Noch bevor der Minister den Brief beantworten konnte, bekam ihn der Schreiber Toepfer in die Hände...
Aufgrund dieser und zahlreicher ähnlicher Vorfälle beantragte das Gut Terra Nova beim bayerischen Staatskanzleiminister Sinner, aus der bisherigen Gemeindestruktur ausgegliedert zu werden und eine eigene Gemeinde zu bilden. Was nun folgte, bestätigt in beispielhafter Weise die Existenz und Wirkungsweise des Würzburger Verleumdungskartells. Noch ehe Minister Sinner eine Möglichkeit hatte, auf den Brief zu antworten, bekam der Journalist Toepfer ihn in die Hände. Toepfer wohnt in der Gemeinde Hettstadt, die traditionell Angelpunkt des Kartells ist und deren Bürgermeister eine Kopie des Briefes erhalten hatte. Toepfer machte umgehend in seinem Provinzblatt gegen das Anliegen der Landwirte Stimmung.
Landrat Zorns Gedächtnisverlust
Und sogleich meldete sich auch Waldemar Zorn (CSU), Landrat in Würzburg und ehemals Bürgermeister von Hettstadt, zu Wort, der ebenfalls eine Kopie erhalten hatte. In einem Brief an die Landwirte bezeichnete er den Wunsch, eine eigene Gemeinde zu bilden, als »abartig« - ein Begriff, der sonst eigentlich eher dem rassistischen Meinungsspektrum zuzuordnen ist. Vor Jahren hatte Zorn im Zusammenhang mit der Neigung urchristlicher Mitbürger, Häuser bevorzugt mit abgerundeten Formen zu bauen, verächtlich von »Negerkralen« gesprochen...
Aufgestoßen war Zorn aber auch eine Passage im Brief der Landwirte an Sinner, in dem sein Anteil an der jahrelangen Verleumdungskampagne gegen die Urchristen geschildert wurde (vgl. Kein Arbeitsplatz und keine Wohnung für »Ketzer«!): »Schon als Bürgermeister von Hettstadt musste er vom Verwaltungsgericht durch Geldbuße zur Raison gebracht werden, als er sein Amt zur Hetze gegen Kirchenaussteiger missbrauchte.« Zorn bestritt dies in seinem Antwortschreiben rundheraus. Zorn wörtlich (2. Juni 2006): »Ich erwarte jedoch von Ihnen eine Mitteilung, zu welcher Zeit und von welchem Verwaltungsgericht ich “durch Geldbuße zur Raison gebracht werden musste”. Diese Behauptung wird auch durch ständige Wiederholungen in den unterschiedlichsten Veröffentlichungen Ihrer Organisation nicht wahr, weil es eine solche gerichtliche Verurteilung nicht gibt.«
Die Landwirte kamen der Bitte des Landrats nach und halfen seinem Gedächtnis auf die Sprünge. In einem offenen Brief zitierten sie aus einem Beschluss der Verwaltungsgerichts Würzburg vom 11.8.1993, wonach Zorn nicht nur einmal, sondern dreimal mit erheblichen Ordnungsgeldern belegt worden war. (siehe Kasten unten)
Als Dorfbürgermeister war Waldemar Zorn jahrelang durch die Lande gereist und hatte öffentliche Vorträge gehalten, in denen er friedliche Mitbürger seiner Gemeinde als »Gefahr für das Dorf«, als »Geschäftemacher« und schlimmeres verunglimpfte. Nicht zuletzt aufgrund seiner Eigenschaft als bekannter Kirchenfunktionär (12 Jahre lang war Zorn Kolping-Diözesanvorsitzender) wurde er zum Landrat erkoren - und möchte sich heute als solcher gerne den Anstrich eines abgeklärten Saubermanns geben.
Aber die Vergangenheit holt ihn ein. Seine Reaktion auf die Anliegen der Urchristen spricht Bände. Religiöse Minderheiten zu verleumden ist offenbar wie eine Sucht. Wer einmal die Machtgelüste eines modernen Inquisitors ausgekostet hat, und sei es auch nur im Westentaschenformat, der kann nur schwer wieder davon lassen...
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3x Ordnungsgeld gegen Zorn |
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Bereits am 11.8.1993 untersagte das Verwaltungsgericht Würzburg der Gemeinde Hettstadt wegen Aussagen ihres Bürgermeisters Zorn mehrere Behauptungen. Zur Begründung erläuterte das Gericht, ein Bürgermeister dürfe sich nicht an einer »weltanschaulichen Auseinandersetzung beteiligen« und dürfe religiöse Überzeugungen »nicht verbieten, bekämpfen und auch nicht ablehnen oder abwerten«. Dies gebiete die Verpflichtung des Staates zu weltanschaulicher Neutralität und Toleranz. Dem Bürgermeister sei es nicht gelungen, irgendwelche Umstände glaubhaft zu machen, »beispielsweise grundrechtswidige Praktiken, Freiheitsbeeinträchtigungen oder Aufforderungen zu grundrechtswidrigen Handlungen«, die einen derartigen Eingriff in das Grundrecht der weltanschaulichen Gleichbehandlung rechtfertigen könnten. Auch das Wort »Sekte« sei für einen Vertreter des Staates eine unzulässige Abwertung. Zorn hielt sich nicht an die Auflagen des Gerichts: Dreimal beschimpfte er das Universelle Leben in ähnlicher Weise, und dreimal wurde gerichtlich ein Ordnungsgeld verhängt (5.000, 7.500, 10.000 DM). Seine Beschwerden gegen diese Ordnungsgelder bis hin zum Verwaltungsgerichtshof in München wurden abgewiesen. (Der Steinadler und sein Schwefelgeruch, S. 258f)
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Wehret den Anfängen - Themen |
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Ist es wieder soweit? Warum die Kirche gegen Andersgläubige vorgeht - Das Leitbild der Urchristen auf der ganzen Erde ist Jesus, der Christus. Seine Lehre ist ihr Weg. Die Prinzipien des Jesus, des Christus, sind die höchste Ethik und Moral. Ihm, dem erhabenen Gottessohn, Jesus, dem Christus, folgen wir nach, ohne Riten und Dogmen. Seine Lebensanweisungen sind unübertreffliche Kennzeichen dafür, dass Gott, der Ewige, die Liebe, das Leben, die Freiheit, die Einheit, die Brüderlichkeit und Gerechtigkeit ist. Mit den folgenden Gedanken möchte ich auf den Worten des Jesus, des Christus, aufbauen, auf der göttlichen Wahrheit, die Er den Menschen als Nazarener gegeben hat.
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TERRA NOVA - Das Friedensland Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung vor dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen. Von Anfang an redeten die Urchristen von heute nicht nur über Tierschutz, sondern sie setzten Zeichen. Tiere sind die Freunde der Menschen, kein Tier wird geschlachtet oder sein Kadaver gegessen. Als Tierschützer sind Urchristen Vegetarier. Für die urchristlichen Landwirte ist selbstverständlich: »Wir sind Tier- und Naturschützer, keine Mörder und Räuber der Natur!« Tiere, die aus erbärmlichen Verhältnissen befreit und vor dem Schlächter gerettet werden konnten, haben auf dem Friedensland eine neue Heimat gefunden, wo sie ihrer Art entsprechend leben und sich entfalten können.
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Urchristen sind Tier- und Naturschützer Urchristen im Universellen Leben haben Achtung vor der göttlichen Schöpfung, vor dem Leben in allen seinen Formen. Für sie ist es selbstverständlich: Die Unverletzbarkeit des Lebens von Menschen, aber auch von Tieren und der gesamten Natur, ist nicht nur zu bejahen, sondern es gilt, sich für dieses Prinzip auch aktiv einzusetzen. Urchristen treten ein für die Rechtlosen in unserer Gesellschaft, für die Tiere und die Natur. Dies ist für sie eine Frage von Ethik, Moral und Anstand, die von den Zehn Geboten Gottes und von der Bergpredigt des Jesus, des Christus, unmissverständlich beantwortet wird. Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung gegenüber dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen.
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Stoppt kirchliche »Brandstifter«! Warum wird eine von Behörden gelobte und staatlich anerkannte Privatschule Privatschule von »Pfarrer« Fragner verunglimpft? - Bei Staatsempfängen und auf Pressekonferenzen gibt sich der evangelisch-lutherische Landesbischof Johannes Friedrich als Ehrenmann: Er entschuldigt sich für den Antisemitismus seiner Kirche und spielt das von ihm zunächst ausgerufene Gedenkjahr für seinen braunen Amtsvorgänger Hans Meiser wenig später wieder herunter. Doch hinter den Kulissen unterhält der kirchliche Biedermann gefährliche »Brandstifter« wie die Pfarrer Behnk und Fragner, die, getreu dem Vorbild ihres Kirchengründers Martin Luther, Andersgläubige »zum Henker« wünschen. Besonders aggressiv werden sie, wenn es um die Urchristen im Universellen Leben geht.
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Vergleichen Sie: Was wollte Jesus? Was will der Stuhl Petri? - Jesus lehrte: »Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen.« Und: »Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.« - In den Kreuzzügen wurden im Auftrag des Stuhles Petri bis zu 22 Millionen Menschen umgebracht. Während der Inquisition (13. bis 18. Jahrhundert) ließ der Stuhl Petri bis zu 10 Millionen Menschen töten. Heute sterben zwar keine »Ketzer« mehr auf dem Scheiterhaufen, aber statt Mord gibt es den Rufmord: Andersgläubige werden verleumdet, weil kirchliche »Sektenbeauftragte« Rufmord-Kampagnen anzetteln, die zu sozialer und beruflicher Diskriminierung führen.
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Die »guten Sitten« der Vatikankirche: Am Stuhl Petri klebt Blut: In den Kreuzzügen wurden im Namen der Kirche bis zu 22 Millionen Menschen getötet. Die Inquisition forderte bis zu 10 Millionen Tote. Andersdenkende wurden von der Kirche verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Zahl der Opfer des kirchlichen Hexenwahns liegen bei 50.000 bis 70.000, die Mehrzahl davon in Deutschland. Zwischen 1941 und 1943 wurden in Kroatien etwa 750.000 orthodoxe Serben ermordet - unter maßgeblicher Beteiligung katholischer Geistlicher und mit stillschweigender Billigung des Vatikans.
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Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld Wie kam der Reichtum der Kirche überhaupt zustande? Darüber redet man so gut wie nicht. Vermutlich, weil der immense Kirchenreichtum zum großen Teil auf kriminelle Weise zustande gekommen ist. Dabei ist die materielle und finanzielle Bereicherung an den Gläubigen durch die Vatikan- und Lutherkirche nicht eine Sache von Einzelfällen, sondern sie gehört zum System dieser Institutionen von Anfang an.
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Ist das Mittelalter wirklich vorbei? Das Mittelalter spukt noch in den Köpfen. Dafür hat die Kirche schon gesorgt. Heute brennen zwar - weil von Staats wegen verboten - keine Scheiterhaufen mehr. Aber eine Talkshow oder Magazinsendung zur besten Sendezeit, in der kirchliche Lügen und Verleumdungen über eine religiöse Minderheit breitgetreten werden, kann einer gesellschaftlichen Hinrichtung gleichkommen. Und die Kirchen verstehen ihr Geschäft. Schließlich sitzen sie in allen Rundfunkräten...
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Treibjagd gegen friedfertige Landwirte »Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.« Die Wahrheit dieses Wortes von Schiller erfahren urchristliche Landwirte und Tierbetreuer im Raum Würzburg fast täglich. Ihr »Vergehen«: Sie haben rund um das Gut Terra Nova fast 20 km Hecken angelegt, außerdem Bauminseln, Feuchtbiotope, Steinbiotope, dazwischen chemiefrei bebaute Felder, auch Weiden und Unterstände für Schafe und Rinder, die sie vor dem Schlächter bewahrt haben. Denn Urchristen achten das Leben. Sie »nützen« die ihnen anvertrauten Tiere nicht zum Schlachten und Verzehren, sondern sie betreuen diese bis an deren Lebensende - als kleine Wiedergutmachung für das, was Menschen seit Jahrtausenden Tieren antun.
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Was macht friedvolle Menschen gefährlich? Wer in die Geschichte blickt, wird immer wieder auf Bewegungen stoßen, die an das frühe Christentum anzuknüpfen versuchten. Sie wurden ausnahmslos von der kirchlichen Inquisition verfolgt und meist ausgerottet. Warum?
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Darf man Tierfreunde zum Tieretöten zwingen? Prozess vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht wurde zur Gerichtsposse - Tierfreunde hatten Antrag auf Ruhen der Jagd auf ihrem Grund und Boden gestellt - doch zwei von drei Berufsrichtern waren Jäger... - »Es gibt hier grundsätzliche Rechtsfragen, die nach einer höchstrichterlichen Entscheidung geradezu schreien.« Während der Vorsitzende Richter Ansgar Schäfer diese Worte aussprach, konnte ein Wildschwein, das vor dem Gerichtsgebäude auf einer Karre lag, schon lange nicht mehr schreien. Denn ein Jäger hatte es totgeschossen.
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Klimawandel: Gott hat rechtzeitig gewarnt Wer »zu früh« warnt, den bestraft die Kirche - Mancher altgediente Umweltschutz-Aktivist reibt sich im Jahr 2007 verwundert die Augen: Alle reden plötzlich vom Klimawandel und tun so, als ob sie schon immer Umweltschützer gewesen wären. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich das viele Gerede als Mogelpackung, denn Ursachenforschung wird kaum betrieben; wichtige Aspekte werden ausgeklammert. Und diejenigen, die seit 30 Jahren vor der Katastrophe gewarnt haben, werden bis heute als lästige »Sektierer« mundtot gemacht - mit den bewährten Mitteln der modernen Inquisition. Darum geht es in dem neuen Buch »Der Schattenwelt neue Kleider«: einerseits um den Klimawandel, andererseits um den 30-jährigen Krieg gegen den prophetischen Geist, Gott.
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Ratzinger, der »Großinquisitor« Heute heißt er Papst Benedikt: Im ARD-Magazin Kontraste (vom 03.03.2005) äußerte sich der damalige Kardinal Ratzinger - heute Papst Benedikt - zu seinem Titel »moderner Großinquisitor«. Und siehe da: Ratzinger hatte mit dem Begriff »Inquisitor« überhaupt kein Problem - im Gegenteil!
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Inquisitionsprozess in Würzburg Kann die Wahrheit beleidigend sein? - Die Wahrheit kann weh tun - aber kann sie auch beleidigen? In Würzburg wurde ein Journalist verurteilt, weil er über die Kirche die Wahrheit sagte. »Es gehörte schon immer zum Leben eines Menschen, der aus katholischer oder lutherischer Sicht ein ‚Ketzer' und ‚Häretiker' ist, früher oder später auch einmal mit der Justiz Bekanntschaft zu machen. Leider auch noch im 21. Jahrhundert.« Richter und Staatsanwalt vor dem Amtsgericht Würzburg schauen schon etwas irritiert, als sie solche Worte von einem Angeklagten vernehmen, der keineswegs zitternd und zagend vor ihnen steht, sondern gelassen hinzufügt: »Wer sich wehrt, soll offensichtlich eingeschüchtert oder gar kriminalisiert werden.«
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Pfarrer Haack und die neue Inqusition Pfarrer Haak, »Begünder« der neuen Inquisition - Sektenjagd in Deutschland: Deutschland hat eine sehr gute Verfassung, die unter anderem ausdrücklich eine Diskriminierung von Minderheiten verbietet und eindeutig Religionsfreiheit gewährleistet. - Wie ist es dann möglich, dass Menschen, die in Frieden mit der Natur und den Tieren leben wollen, so übel mitgespielt wird, wie in dieser Zeitung beschrieben?
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Ein »Pfarrer« als Arbeitsplatzvernichter Manche Leute haben schon einen merkwürdigen Arbeitsplatz. Wolfgang Behnk zum Beispiel, lutherischer Pfarrer in Diensten der bayerischen Landeskirche, wird von seinem Landesbischof Johannes Friedrich dafür bezahlt, dass er zum Telefon greift, sobald er etwas über Aktivitäten von Kirchenaussteigern erfährt.
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Der Wolf und die »guten Sitten« »Seid auf der Hut vor dem Wolf«, sagt die Geißenmutter zu den sieben Geißlein, »wenn er hereinkommt, so frisst er euch alle mit Haut und Haar«. - Offenbar muss das Märchen jetzt umgeschrieben werden, weil eine solche Warnung gegen die »guten Sitten« verstößt.
Dieser Ansicht scheint jedenfalls die Firma Wolf(!)-Werbung aus Fürth zu sein. Regional-Werbungsleiter Alexander Allstadt lehnte einen Kino-Werbespot des Verlages »Das Wort« für das Buch »Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?« ab, weil dieser Spot nach seiner Meinung »gegen die guten Sitten« verstoße.
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»Hängt sie auf! An die Wand stellen!« Ist es wieder soweit? - Ein dunkler Raum. Verqualmte Luft, Bierdunst. Vorne steht ein untersetzter, bärtiger Mann, der wild gestikuliert und sich regelrecht in einen demagogischen Rausch hineinsteigert, von »Heimat« spricht, die man »verteidigen« müsse, von Feinden, vor denen man »keine Achtung zu haben brauche...«
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Kein Arbeitsplatz, keine Wohnung für Ketzer! »Stehen Sie dem Universellen Leben nahe?« Diese Frage kann auch im Deutschland des 20. und 21. Jahrhunderts darüber entscheiden, ob eine Wohnung oder ein Marktstand gemietet, ein Feld verpachtet, ein Gebäude verkauft oder ein Grundstück erschlossen wird.
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Trennung von Staat und Kirche? Staat und Kirche: Ross und Reiter! - Wir haben in Deutschland in der Verfassung offiziell die Trennung von Kirche und Staat. Dies ist im Grundgesetz festgeschrieben. In der Realität ist davon aber wenig zu spüren. Besonders, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist, um friedlich nach urchristlichen Prinzipien mit Gleichgesinnten zu leben...
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Landrat Zorn und der Gedächtnisverlust Ein verleumderischer Inquisitor spielt Saubermann - Weil ihnen die Gemeinde Greußenheim das friedliche Leben schwer macht, haben die Urchristen einen Brief an Minister Sinner geschrieben, mit dem Antrag eine eigene Gemeinde bilden zu dürfen. Doch bevor der Minister antworten konnte, meldeten sich Landrat Zorn, der ehemalige Hettstädter Bürgermeister, zu Wort und - wie sollte es anders sein - der Hettstädter Lokalschreiber Tilman Toepfer von der Main Post. Beide führen bekanntlich seit Jahren einen Feldzug gegen die Urchristen. Wegen Zorns Aussagen als Bürgermeister wurden gegen die Gemeinde bereits 1993/94 dreimal gerichtlich Ordnungsgelder (5.000, 7.500, 10.000 DM) verhängt. Doch daran kann er sich heute offenbar nicht mehr erinnern...
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Wehret den Anfängen! Was geschieht, wenn eine Minderheit beständig verleumdet wird, sie aber kaum jemand, weder ein Politiker noch ein Journalist, in Schutz nimmt? Es geschehen Übergriffe.
Der Unterschied ist nur: Wenn dies einem Mitbürger mit dunkler Hautfarbe oder einem Behinderten geschieht, ist die Empörung - zu Recht - groß. Wenn jedoch eine religiöse Minderheit betroffen ist, zucken alle nur mit den Achseln.
Niedere Instinkte und Ängste vor dem »Andersartigen« sind leicht zu wecken. Kirchenvertreter wissen das. Die Auswirkungen sind entsprechend.
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Trennung von Staat und Kirche? Wehret den Anfängen!
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