Prost, Mahlzeit!

 



Der Mensch ist, was er isst...

Was essen wir eigentlich?

Der Fleischskandal um den Passauer Wildbetrieb »Berger Wild« schockte die Verbraucher: Untersuchungen durch Bayerische Behörden ergaben, dass Fleischproben ranzig, stickig, muffig oder sauer rochen. Bei sechs von neun untersuchten Fleischproben hatte der Fäulnisprozess bereits eingesetzt. »BILD« berichtete am 30. Januar, dass die Firma »Berger Wild« sogar Rattenfleisch umdeklariert und als Wild-Delikatesse verkauft habe. Dies gaben zwei ehemalige leitende Mitarbeiter der Firma zu.

Doch »Berger Wild« ist nach Einschätzungen von Experten nur die Spitze des Eisbergs: Wildfleisch aus dem Ausland wird vielfach umdeklariert und als einheimisches Produkt verkauft. Ein erfahrener Fahnder berichtete, er habe betrügerische Wildhändler überführt, die Hunderte Tonnen Antilopenfleisch eingeführt und zu deutschem Wild umdeklarieret hätten. (Quelle: Augsburger Allgemeine, 30.01.2006) In dem Bericht hieß es weiter, dass »...aus China Riesenmengen an Schweinefleisch, Geflügel und Wild angeboten und illegal eingeführt werden...« - Wer kann hier noch ausschließen, dass nicht Hunde und Katzen auf unseren Tellern liegen? Denn in asiatischen Ländern ist die Schlachtung und der Verzehr dieser Tiere völlig normal.

Die Passauer Neue Presse berichtete am 28. Januar unter Berufung auf einen Branchenkenner, dass nur ein geringer Teil des in Deutschland verzehrten Wildbrets aus dem eigenen Land komme. »99 Prozent der Tiere, die zur Verarbeitung bei Wildbetrieben angeliefert werden, sind tiefgefroren« wird der Insider zitiert. »Wer das beanstandet und sich darüber aufregt, dass schon mal gefrorenes Fleisch als frisch verkauft wird, kann gleich alle Wildbetriebe zusperren«.
Eine gute Idee! Und wer sicher sein möchte, weder Gammelfleisch, noch Ratten, noch illegales China-Geflügel, noch Hunde, Katzen oder andere tote Tiere auf dem Teller zu haben, dem empfehlen wir Vegi-Fleisch - garantiert Leichenteil-frei!

22 Jahre altes Gammelfleisch

Echte Antiquität

Zöllner haben an der bulgarischen Grenze 22 Jahre altes Rindfleisch aus Irland sichergestellt.

Die Beamten haben die 75 Tonnen-Lieferung am griechisch-bulgarischen Grenzübergang bei Kulata entdeckt.

Sie waren zuvor auf Lieferpapiere gestoßen, die auf das Jahr 1984 datiert waren. Bei der weiteren Kontrolle fiel den Zöllnern eine bläuliche Färbung des Fleisches auf.

Die Ware war den Angaben zufolge von einem bulgarischen Importeur bestellt worden. Wo das Fleisch so lange gelagert war, ist unklar. Die Lieferung war für die zweitgrößte bulgarische Stadt Plowdiw bestimmt.

(Quelle: ntv, 30.01.2006)


Druckbare Version


Landwirte demonstrieren gegen Jagdzwang
Rechtanwalt schreibt an Jägerpräsident