Wenn da unlängst ein Chinese mit Symptomen verstarb, die man der ach so bösen Geflügelpest - genannt »Vogelgrippe« - zuschrieb, dann war das Anlass zu heftigsten Reaktionen der bekannten Art auf hohem Parkett: Abschlachten, einsperren und piepapoh. - Nein, nicht unschuldige Chinesen, sondern unschuldiges Federvieh!!! Zum Wohle der Pharmalobby und Massengeflügelhaltung (und sensationslüsterner Presse). Aber: Da wurde am 28.12.2005 nahe Göttingen ein 61-jähriger Treiber bei der Wildschweinjagd erschossen - gegen den Schützen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Am gleichen Abend wurde in Mecklenburg ein Jäger erschossen: Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Schwerin hatte sich beim Verstauen der Waffen aus einem Gewehr ein Schuss gelöst und den Mann im Unterleib getroffen. Er starb im Krankenhaus Wismar. Bei seinem Jagdfreund waren mehr als zwei Promille Alkohol gemessen worden.
Konsequenz - siehe Vogelgrippe: Keiner denkt daran, die Ursache abzustellen, - den armen Wildschweinen das Dasein zu belassen - und die Jagd abzuschaffen! Oder zumindest freilaufende Jäger in die Ställe zu verbannen...
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