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In einem offenen Brief wandte sich der Jurist Dr. Christian Sailer, der als Anwalt mit dem vormaligen Kardinal Joseph Ratzinger auch persönlich zu tun hatte, an den neuen Papst. Sailer schreibt in diesem Fall nicht in erster Linie als Jurist, sondern als Ex-Katholik. Er macht den Papst darauf aufmerksam, dass der Katechismus seiner Kirche und die päpstlichen Gepflogenheiten mit vielem unvereinbar erscheinen, was der junge Theologe Ratzinger seinerzeit vertrat.
Bild: Was würde Jesus von Nazareth dazu sagen?
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Was würde Jesus von Nazareth dazu sagen? |
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Mitte der 60er Jahre machte Konzilstheologe Joseph Ratzinger darauf aufmerksam, dass es gefährlich sei, sich als Papst »Heiliger Vater« nennen zu lassen. Nun ist er selbst Papst geworden und lässt sich als »Heilger Vater« feiern. Was sagte doch Jesus von Nazareth: »Nur Einer ist euer Vater, der im Himmel; nur Einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.« (Mt 23,8 f.)
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Offener Brief an Papst Benedikt XVI. |
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Kurz nach seiner Wahl zum Papst schrieb Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer einen Offenen Brief an Benedikt XVI. Dr. Sailer kennt den Papst aus der Zeit, als er noch Joseph Ratzinger hieß und Erzbischof von München und Freising war, persönlich.
An Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.
Verehrter Papst Benedikt,
bitte sehen Sie mir die nicht der Etikette entsprechende Anrede nach! Es fällt mir schwer, einen Menschen als »Heiliger Vater« oder »Eure Heiligkeit« anzureden. Ich wende mich nicht als Mitglied Ihrer Kirche an Sie, sondern schlicht als ein Bruder in Christus.
Vielleicht darf ich eingangs erwähnen, dass wir uns schon einmal begegnet sind - in einer ziemlich kritischen Situation: Sie hatten als Erzbischof von München und Freising gegen einen aufmüpfigen Landpfarrer, der sich weigerte, den Peterspfennig abzuliefern, kirchliche Disziplinarmaßnahmen eingeleitet. Und dieser Mann wandte sich ausgerechnet an mich als Anwalt, um seine Absetzung mit rechtlichen Mitteln zu verhindern. Aus dem kirchenrechtlichen Disput wurde eine persönliche Begegnung, die im Laufe eines von Ihnen verständnisvoll geführten Gesprächs zu einer gütlichen Einigung führte. Der Pfarrer war seinem Kardinal dankbar und der Anwalt von dessen Versöhnungsbereitschaft beeindruckt. Angesichts Ihres ereignisreichen Lebens erscheint es mir freilich eher unwahrscheinlich, dass Ihnen diese Begegnung noch im Gedächtnis ist. Vermutlich ebenso wenig, wie es Ihnen zu Ohren gekommen sein dürfte, dass in der Fernsehsendung Dieci minuti bei RAI UNO mitunter ein deutscher Jurist auftrat, der eine religiöse Bewegung vorstellte, die an das Urchristentum anknüpft. Aus dem Münchner Rechtsanwalt von anno dazumal wurde inzwischen ein (hoffentlich) bescheidener Gottsucher im Kreis einer urchristlichen Gemeinschaft, welche die Lehren des Jesus von Nazareth ohne kirchliche Dogmen und Riten zu verstehen und im Alltag umzusetzen versucht.
Lebensfragen des Christseins
Unter Berufung auf diesen Versuch erlaube ich mir, dem neu gewählten Papst der römisch-katholischen Kirche einige Fragen zu stellen.
Dies mag anmaßend erscheinen, aber Christus unterscheidet nicht zwischen Hochgestellten und Niedrigen. Und da es sich um Lebensfragen des Christseins handelt, sollten diese nicht in camera erörtert werden, weshalb ich mir erlaube, diesen Brief als offenen Brief zu schreiben.
Joseph Ratzinger: »Gefährlich, sich als Papst `Heiliger Vater´ nennen zu lassen«
Die erste Frage wurde auch schon einmal von Ihnen selbst gestellt: Wie der Limburger Bischof Franz Kamphaus in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung jüngst berichtete, machten Sie Mitte der 60er-Jahre, bereits etabliert als Konzilstheologe, darauf aufmerksam, dass es gefährlich sei, sich als Papst »Heiliger Vater« nennen zu lassen. Jesu Wort stehe dagegen: »Nur Einer ist euer Vater, Der im Himmel; nur Einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.« (Mt 23,8 f.)
Für viele mag dies vielleicht nur eine Äußerlichkeit sein. Doch wie Sie selbst sagten: Jesu Wort steht dagegen - weshalb sich die Frage stellt: Wie ernst nimmt der neue Papst das Wort des Jesus, des Christus, wenn auch er sich »Heiliger Vater« nennen und die Menschen vor sich niederknien lässt? Blutige Vergangenheit der Kirche
Dieselbe Frage trifft auch die Kirche als Institution, wenn sie sich trotz ihrer blutigen Vergangenheit immer noch als alleinseligmachende Heilsanstalt des Christentums versteht, die ihre Mitglieder unter Zuhilfenahme geistlicher Strafdrohungen bereits als Säuglinge requiriert und als Erwachsene festhält. In Ihrer vielgelesenen »Einführung in das Christentum« schrieben Sie bereits 1968, dass Sie angesichts der Kirchengeschichte »Dantes grauenvolle Vision verstehen können, der im Wagen der Kirche die babylonische Hure sitzen sah« (S.282). Konsequenzen, die daraus zu ziehen wären, finden sich in der Offenbarung des Johannes, der in Bezug auf die Hure Babylon dazu rät: »Gehet aus von ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden...!« (Off.18,4) Doch wer diesem Ratschlag folgen will, wird von der Kirche mit der furchtbaren Strafe ewiger Verdammnis bedroht.
Paradoxe Auskünfte
Wer zur Lösung dieses Konflikts zwischen dem Heil in Christus und dem Unheil der Kirche in Ihrer Theologie Rat sucht, erhält paradoxe Auskünfte: »Aufgrund der nicht mehr zurückgenommenen Hingabe des Herrn ist die Kirche immerfort die von ihm geheiligte, in der die Heiligkeit des Herrn anwesend wird unter den Menschen. Aber es ist wahrhaft Heiligkeit des Herrn, die da anwesend wird und die sich zum Gefäß ihrer Anwesenheit immer wieder auch und gerade in paradoxer Liebe die schmutzigen Hände der Menschen wählt. Es ist Heiligkeit, die als Heiligkeit Christi aufstrahlt inmitten der Sünde der Kirche... Man könnte von da aus geradezu sagen, eben in ihrer paradoxalen Struktur aus Heiligkeit und Unheiligkeit sei die Kirche die Gestalt der Gnade in dieser Welt.« (S.284)
Ich bin kein gelernter Theologe. Vielleicht kann ich mich nur deshalb des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hier um ein intellektuelles Glasperlenspiel handelt, bei dem die Dinge auf den Kopf gestellt werden: Das Apriori ist nicht mehr der »Herr«, sondern die Kirche; Er wird zum Vehikel einer Organisation, die aufgrund Seiner »nicht mehr zurückgenommenen Hingabe« auch dann heilig bleibt, wenn sie sich von Ihm abwendet. Sie schreiben am Ende Ihrer Deduktion, dass »gerade die unheilige Heiligkeit der Kirche etwas unendlich Tröstendes an sich« habe.
Unberechenbar und gefährlich
Verehrter Papst Benedikt, was würde wohl Jesus von Nazareth zu so viel Paradoxie sagen? Würde Er sich nicht verbitten, dass sich Ihre Kirche als »mystischer Leib Christi« bezeichnet? Noch dazu, wo sie das nach Ihrem Paradoxon von der »unheiligen Heiligkeit« in jeder Situation tun darf und durfte - auch in den Jahrhunderten der Kreuzzüge und Inquisition, in denen sie ihre Blutspur durch die Weltgeschichte zog. Macht dieses Motto »einmal heilig - immer heilig« die Kirche nicht auch für die Zukunft unberechenbar, um nicht zu sagen gefährlich?
Sie wenden sich in Ihrem Buch dagegen, dass »die Kritik an der Kirche jene gallige Bitterkeit annimmt«, zu der sich »nur allzu oft eine spirituelle Leere« gesellt, »in der sie nur noch wie ein politisches Zweckgebilde betrachtet wird, dessen Organisation man als kläglich oder als brutal empfindet, als ob das Eigentliche der Kirche nicht jenseits der Organisation läge, im Trost des Wortes und der Sakramente...« (S.286) Das mag ja sein; aber wurde das »Eigentliche« nicht längst vom Uneigentlichen begraben? Wie wollen Sie angesichts des imperialen Zuschnitts und der Macht- strukturen Ihrer Kirche in Geschichte und Gegenwart noch deren spirituellen Anspruch vor Gott rechtfertigen und im Namen Jesu Christi den Menschen verkünden?
Pomp und Prunk im Namen Jesu?
Erlauben Sie mir, dass ich mir für einen Moment anmaße, mich zum Anwalt des Nazareners zu machen, um in diesem Zusammenhang noch ein paar weitere unangenehme Fragen zu stellen: Halten Sie es mit der Lehre Jesu für vereinbar, dass die Kirche den ungeheuren Reichtum, den sie im Lauf der Jahrhunderte - zum Teil durch Täuschung und Gewalt - erworben hat, auch weiterhin behält? Oder wäre es nicht an der Zeit, damit Hunger und Not in der Dritten Welt tatkräftig zu lindern? Was würde Jesus von Nazareth wohl raten?
Was würde der Zimmermann aus Nazareth wohl von der Prunkentfaltung halten, die die Welt beim Tod Ihres Vorgängers und Ihrer eigenen Inthronisation erlebte? Sicherlich: Jesus wusste auch zur rechten Zeit zu feiern - man denke nur an die Hochzeit von Kanaan. Aber in einer Welt, in der täglich 40.000 Kinder verhungern, nimmt sich gleißender Pomp aus Gold und Purpur im Namen Jesu fragwürdig aus. Die Kirche nutzte ihre Feierlichkeiten zu Staatsakten der katholischen Weltmission. Aber im lauten Medienspektakel wich die Chance zur Spiritualität eher einer Massenpsychose, bei der man den »Stellvertretern Gottes« als Idolen huldigte, während Christus als Gekreuzigter zur bloßen Dekoration wurde. Ganz nebenbei: Warum hängt Er eigentlich immer noch am Kreuz, obwohl Er doch längst auferstanden ist?!
Heidnische Blutmystik
Vielleicht könnte man ja bei großzügiger Betrachtungsweise über vieles hinwegsehen, was an äußeren Diskrepanzen zwischen dem Zim- mermann aus Nazareth und der reichen Kirche irritiert. Schmerzhafter wirkt die Verleugnung Jesu durch zentrale Dogmen der Kirche. Ist es nicht furchtbar, dass viele Kirchenchristen unsicher werden, wenn man sie fragt, warum Christus Mensch geworden ist und warum Er so grausam sterben musste?
Wer in seinen Erinnerungen an den katholischen Religionsunterricht kramt, wird zögernd antworten, dass dieses Opfer notwendig war, um Gott mit den Menschen zu versöhnen. Doch wer diese Antwort ernsthaft bedenkt, dem stockt der Atem: Ein schauderhafter Gott muss das sein, der so beleidigt ist, dass er zum Ausgleich ein Menschenopfer fordert, und noch dazu seinen eigenen Sohn. Ein solches Gottesbild schreckt viele Menschen ab und macht auch Jesus von Nazareth suspekt.
Doch wer den Katechismus Ihrer Kirche aufschlägt (vielleicht in der Hoffnung, sich getäuscht zu haben), wird in diesem Alptraum bestätigt: Er liest dort, dass »der Vater seinen Sohn hingab, um uns mit sich zu versöhnen...«, dass Jesus »sein Leben als Sühneopfer hingab... sein Blut zur Tilgung der Sünden vergossen wurde ... und Gott dem Vater für sie Genugtuung geleistet« habe. Seit rund tausend Jahren nagt diese Lehre an den Wurzeln menschlichen Gottvertrauens und einem plausiblen Glauben an den Sinn des Lebens Jesu. Auch dieses Dilemma haben Sie als Theologe durchaus gesehen, indem Sie von dem »unheimlichen Licht« schrieben, in das diese Lehre das Gottesbild taucht (S.189). Deshalb versuchen Sie mit viel theologischer Beredsamkeit die geradezu satanisch anmutenden Komponenten dieser auf Anselm von Canterbury, im Grunde schon auf Paulus zurückgehende »Satisfaktionslogik« zu relativieren: Sie würde durch das Evangelium nicht bestätigt, betonen Sie. Wenn im Hebräerbrief vom Blut der Versöhnung die Rede sei, so sei dies nicht »als eine sachliche Gabe zu verstehen, als ein quantitativ zu bemessendes Sühnemittel«, sondern einfach als »die Konkretisierung der Liebe, von der gesagt ist, dass sie bis zum Äußersten reicht« (S.236).
Wer an einen liebenden Gott glaubt und wer die Botschaft Jesu ernstnimmt, der kann in der Tat nur davon ausgehen, dass Sein Tod nicht ein neues heidnisches Schlachtopfer ist, sondern Ausdruck Seiner bedingungslosen Treue zu Seinem Auftrag, der Menschheit das Reich Gottes zu verkünden und Sein Friedensreich auf die Erde zu bringen. Aber wenn man sich über den wahren Auftrag Jesu einig ist, warum hat sich Ihre Kirche dann nicht längst auch in ihrer offiziellen Lehrverkündigung von dem heidnischen, alles verfälschenden Opfermythos getrennt? Die heute gültige Fassung des Katechismus der katholischen Kirche stammt erst aus dem Jahre 1992. Kann sich eine Kirche, die in ihrer Katechese, in Tausenden von Andachten und Gebeten den Sohn Gottes als notwendiges Schlachtopfer verehren lässt, noch im Ernst auf Ihn berufen?
Am Abgrund zur ewigen Hölle
Hinzu kommt ein Weiteres: Wie kann eine Kirche die Formulierung vom »Lamm Gottes, das unsere Sünden hinwegnimmt« zum religiösen Mantra machen und gleichzeitig allen jenen mit ewiger Verdammnis drohen, die sich in der Kasuistik ihrer Todsündenlehre verstolpern? In meiner Jugend konnte das noch passieren, wenn man ein indiziertes Buch las, wenn man ein Mädchen zu heftig küsste und zwei- bis dreimal am Sonntag nicht zur Messe erschien. Es mag heute nicht mehr ganz so schlimm sein, aber ein Großteil der Kirchenchristen bewegt sich nach kirchlicher Lehre immer noch recht nah am Abgrund zur ewigen Hölle.
Einspruch: Gott ist liebender Vater und verdammt nicht!
Ich rede damit keiner »Diktatur des Relativismus« das Wort, sondern erhebe Einspruch im Namen Jesu und Seines uns alle unendlich liebenden Vaters, dessen allmächtige Güte beleidigt wird, wenn man Ihm unterstellt, dass Er einen Großteil der Menschheit für ewig verdammt. Der frühchristliche Theologe Origenes wusste noch darum, dass am Ende der Zeiten alles gut werden und alle Menschen zu Gott zurückkehren würden (»Apokatastasis«); doch das Konzil von Konstantinopel machte im Jahr 553 damit Schluss - nicht weil es ernsthafte spirituelle oder theologische Gründe gegen seine Lehre gegeben hätte. In erster Linie deshalb, weil der oströmische Kaiser Justinian eine Religionsstreitigkeit über die Präexistenz der menschlichen Seele und die Erlösung aller Seelen und Menschen durch Christus im Keim ersticken wollte. Deshalb fackelte er nicht lange und gab der Versammlung die Bannflüche gegen Origenes und damit gegen einen wesentlichen Teil der Frohbotschaft Christi vor. Die römische Staatskirche nahm Abschied von Seiner Botschaft über einen liebenden Vater-Gott, der niemanden verdammt, sondern alle Seelen und Menschen, die gesamte gefallene Schöpfung in die ewige Heimat zurückholen wird - mit Hilfe der Erlösertat Jesu, die alle Menschen befähigt umzukehren. Fortan hatte die Kirche eine der schärfsten Waffen in der Hand: die Drohung mit der ewigen Verdammnis, die sie in den folgenden eineinhalb Jahrtausenden wirkungsvoll ein- setzte. Sie wurde auch zur Grundlage der Inquisition und der Kreuzzüge, die Millionen Menschen das Leben kosteten.
»Wir stehen in der Kontinuität der Inquisition«
Wie kann sich eine Kirche noch auf Jesus von Nazareth berufen, wenn sie sich in wichtigen Fragen nicht nach Ihm, sondern nach anderen Lehrern richtet? Dabei waren Männer wie Paulus, Canterbury und Justinian ja keineswegs die einzigen. Die wenigsten Katholiken wissen, dass das Apostolische Glaubensbekenntnis nicht von frühchristlichen Nachfolgern Jesu, ja nicht einmal von Theologen, formuliert wurde, sondern neben Justinian auch noch von anderen römischen Kaisern. Das fing bereits beim Konzil von Nizäa im Jahre 325 an, das Kaiser Konstantin einberufen hatte, um die erste große theologische Auseinandersetzung zu schlichten, den Streit zwischen Arius und Athanasius: ob Jesus, der Christus, selbst Gott sei (»wesenseins mit Gott«) oder Gottes Sohn sei (»wesensähnlich mit dem Vater«). Es war kein frommer Christusnachfolger, sondern ein (ungetaufter) römischer Kaiser, der dekretierte, dass Christus »wesenseins mit Gott« sei, und der damit das bis heute gültige katholische Glaubensbekenntnis wesentlich mitbestimmte. Jesus hat zwar gesagt: »Ich und der Vater sind eins«; aber Er hat nicht gesagt, ich bin »wahrer Gott von wahrem Gott«, wie es die Kirche dank Konstantin Sonntag für Sonntag beten lässt.
Sie wissen besser als ich, dass auch andere Glaubensartikel auf ähnliche Weise zustandekamen: Etwa das Trinitätsdogma und das Dogma von der alleinseligmachenden Kirche. Auch hier maßte sich ein römischer Kaiser, Theodosius I., an, im Jahr 381 auf dem Konzil von Konstantinopel per Machtspruch die Glaubenslehre zu bestimmen. Er berief das Konzil ein, und einer seiner Juristen, den man schnell noch taufte, zum Priester weihte und zum Metropoliten beförderte, übernahm die Leitung der Versammlung, um die Formel des Dreieinigkeitsdogmas juristisch einwandfrei zu Papier zu bringen. Gleichzeitig wurde die Kirche als »heilig« und »apostolisch« erklärt und ihre Gnadenmittel zu den Heilsinstrumenten der neuen Staatsreligion deklariert. Was Theodosius und sein Jurist verabschieden ließen, ist bis heute Bestandteil des Credos aller christlichen Konfessionen. Nur »christlich« ist es eben nicht, denn es kommt nicht von Christus, sondern von der römisch-katholischen Staatskirche.
Was kümmert das einen Nicht-Katholiken?
Sie mögen mir entgegenhalten: Was kümmert das einen Nichtkatholiken? Er muss dieses Credo ja nicht annehmen. Dieser Einwand verfängt jedoch solange nicht, als die katholische Kirche nicht auf ihren Alleinvertretungsanspruch in Sachen Christentum verzichtet und anerkennt, dass Kirche und Christentum nicht identisch sind. Damit komme ich zur neuralgischen Frage des Verhältnisses Ihrer Kirche zu Christen, die nicht zu Ihren Mitgliedern zählen und dem Christus Gottes ohne das kirchliche Lehrgebäude nachfolgen wollen. Es handelt sich gewissermaßen um Ihr ureigenes Feld als ehemaliger Vorsitzender der Glaubenskongregation in der Nachfolge der kirchlichen Inquisitionsbehörde.
Sie haben diese Kontinuität bis in die jüngste Vergangenheit hinein nicht verneint, sondern sogar unterstrichen, wenn Sie dem Rundfunk Berlin-Brandenburg im März dieses Jahres erklärten: »Großinquisitor ist eine historische Entscheidung, irgendwo stehen wir in der Kontinuität.« Das ließ aufhorchen; noch mehr der Nachsatz, in dem Sie bemerkten, dass man »doch sagen« müsse, dass Inquisition der Fortschritt war, dass nichts mehr verurteilt werden durfte ohne inquisitio, d.h., dass Untersuchungen stattfanden. Ich gehe davon aus, dass Sie die Art und Weise dieser »Untersuchungen«, bei denen ja vielfach grausam gefoltert wurde, im Bewusstsein hatten, als Sie im selben Interview sagten, dass die »damaligen Methoden zum Teil kritisierbar« gewesen seien. Vielleicht wurden Ihre Interviewäußerungen ja auch verkürzt wiedergegeben, denn sie scheinen mir die Dinge etwas zu verharmlosen.
»... ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen zu entflammen«
Jedenfalls sei mir die Frage gestattet, ob und inwieweit auf die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Religionsfreiheit wirklich Verlass ist. Diese Frage stellt sich nicht nur deshalb, weil sich die Kirche bis 1965 Zeit ließ, sich von dem Recht und der »Pflicht, sittliche und religiöse Irrtümer zu unterdrücken« (Pius XII.), zu lösen. Auch die Konzilserklärung selbst gibt in Verbindung mit anderen Kirchendokumenten zu erheblichen Zweifeln Anlass, wenn sie daran festhält, dass »die überlieferte katholische Lehre von der moralischen Pflicht der Menschen und der Gesellschaft (!?) gegenüber der wahren Religion und der einzigen Kirche Christi unangetastet« bleibe.
Es handelte sich stets nicht nur um eine »moralische«, sondern um eine zugleich rechtliche Pflicht, von der die Kirche in diesem Zusammenhang ausging. Insofern wirkt es beängstigend, dass sich bis heute in der Sammlung ihrer amtlichen Lehrverkündigungen der Brief Pius IX. an den Münchner Erzbischof findet, in dem der Papst über seine Kirche sagt: »Sie muss mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen (?!), was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte.« Solange dieser Text nicht annulliert wird, bleibt der Ausschließlichkeitsanspruch der Kirche von jener Bedrohlichkeit, die Karl Jaspers zu dem Ondit veranlasste, dieser kirchliche Anspruch sei »ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen für Ketzer zu entflammen«. An dieser Stelle kann man sich als Christ, der außerhalb der Kirche lebt, nicht mehr auf bloße Fragen oder Bitten beschränken. Hier muss man im Namen Jesu und der Menschenrechte fordern, dass die Kirche den aggressiven Zunder solcher Lehrverkündigungen ein- für allemal entsorgt. Da Ihnen die Versöhnung unter Christen erklärtermaßen am Herzen liegt, dürfte Ihnen ein päpstlicher Federstrich im »Neuner-Roos« nicht allzu schwer fallen.
Kann man sich im Ernst vorstellen, dass Gott schweigt?
Ein ehrliches »Toleranzedikt« des Papstes hätte in vieler Hinsicht heilsame Folgen: Es wäre nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Frieden zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Möglicherweise würden sich auch innerhalb der Kirche Türen öffnen für einen Windstoß des heiligen Geistes, der bekanntlich weht, wo er will, und theologisch-dogmatische Engführung auf Dauer nicht verträgt. Fällt in kirchlichen Kreisen wirklich niemandem auf, dass es bei den frühen Christen nicht nur die Gabe der Heilung, sondern auch die Gabe der Prophetie gab, von der das Evangelium mehrfach berichtet? Und dass der prophetische Strom mit ganz wenigen Ausnahmen nie mehr innerkirchlich, sondern nur mehr extra muros auftauchte - und dort dann mit Feuer und Schwert verfolgt wurde?
Immerhin schrieb kein Geringerer als Karl Rahner ein ganzes Traktat über die Möglichkeit von »Privatoffenbarun- gen«. »Privat« deshalb, weil sie nicht von der Amtskirche kommen, die von Offenbarungen aus der göttlichen Welt nichts mehr hält. Vielleicht deshalb, weil sie auch hier einen Ausschließlichkeitsanspruch geltend macht, in diesem Falle nicht nur gegenüber den Menschen, sondern auch gegenüber dem Gottesgeist? Kann man sich im Ernst vorstellen, dass Gott seit 2000 Jahren schweigt, obwohl Er sich zu allen Zeiten durch Prophetenmund offenbarte?
Eine neue Prophetie
Es gibt viele Menschen, die davon überzeugt sind, dass auch heute wieder ein Prophet, dieses Mal in Gestalt einer Frau, unter uns lebt, durch den ein göttliches Offenbarungswerk und eine weltweite urchristliche Gemeinschaft entstanden ist. Wer hier ungläubig abwinkt, sollte dies nicht ohne einen neuerlichen Blick in Ihr bereits mehrfach zitiertes Buch tun. Unter dem Kapitel »Zweifel und Glauben« schildern Sie anhand von Kierkegaards Gleichnis vom Clown und dem brennenden Zirkus die Situation des Gläubigen, der die Feuerwehr alarmiert und verlacht wird, weil man ihn in seinen Clownsgewändern nicht ernstnimmt. In Ihrem Text symbolisiert der Clown den Theologen. Vielleicht sollte man ihn wenigstens für einen Moment mit der Gestalt eines Propheten vertauschen. Dann würde Ihr Wort »von der lastenden Unmöglichkeit, die Schablonen der Denk- und Sprechgewohnheiten zu durchbrechen« (S.18), in einer neuen Dimension aktuell. Die »ahnungslosen Dörfler«, denen der Clown in Kierkegaards Gleichnis begegnet, wären dann die ahnungslosen Kirchenleute, den- en der Prophet gegenübertritt. Seine Offenbarung wäre im »Dilemma des Glaubens« nicht schwächer als das Dogma des Theologen, denn, wie Sie so treffend schreiben: »... wie sehr sich auch der Unglaube... gerechtfertigt fühlen mag, es bleibt ihm die Unheimlichkeit des 'vielleicht ist es doch wahr'. Das 'vielleicht' ist die unentrinnbare Anfechtung, der er sich nicht entziehen kann... Der Glaubende wie der Ungläubige haben, jeder auf seine Weise, am Zweifel und am Glauben Anteil, wenn sie sich nicht vor sich selbst verbergen und vor der Wahrheit ihres Seins. Keiner kann dem Zweifel ganz, keiner dem Glauben ganz entrinnen.« (S.23 f)
Dostojewskis Warnung an die Kirche
In diesem Glaubensdilemma standen die Menschen immer wieder, wenn ihnen ein Prophet begegnete. Meist verhielten sie sich ablehnend, vor allem die Priester der jeweiligen Zeit. Sie haben die Tradition im Sinne, die Propheten hingegen die Revolution, weshalb sie den Priestern von Natur aus suspekt sind. Sogar als der Sohn Gottes auf Erden erschien, änderte sich daran nichts - genauso wenig wie später, als erleuchtete Männer und Frauen, Mystiker und Visionäre das dogmatisch verfestigte Glaubensgebäude der Kirche zu erschüttern drohten. Vielfach erging es ihnen so wie in Dostojewskis Novelle »Der Großinquisitor« dem wiedererschienenen Christus, zu dem der mittelalterliche Kirchenfürst spricht: »Wir ha- ben deine Tat verbessert und sie auf das Wunder, auf das Geheimnis und auf die Autorität gegründet. Und die Menschen freuten sich, dass sie wieder wie eine Herde geleitet wurden... Warum bist du denn jetzt gekommen, uns zu stören? ... Wir sind schon seit langer Zeit nicht mehr mit dir im Bunde, sondern mit ihm, schon acht Jahrhunderte lang. Acht Jahrhunderte ist es her, dass wir von ihm das annahmen, was du unwillig zurückwiesest, jene letzte Gabe, die er dir anbot, indem er dir alle Reiche der Erde zeigte: Wir haben von ihm Rom empfangen und das Schwert des Kaisers und haben uns selbst als die Herren der Erde, als ihre einzigen Herren erklärt...«
Wer den Alarmruf überhört...
So ähnlich könnte es auch sein, wenn ein neuer Prophet über die Erde geht, der über alle Dogmen und Riten hinweg auf die verschüttete Lehre Jesu zurückkommt, aber vom Papst ignoriert wird. Vielleicht wird er bedrohlich abgefertigt wie der wiedererschienene Christus in Dostojewskis Novelle; vielleicht wird er verlacht wie der Clown in Kierkegaards Gleichnis, der nach der Feuerwehr ruft. Der Zirkus brennt und die Rettung wäre möglich, wenn man dem Alarmruf glauben würde. Hält man solche Rettungsrufe aus der göttlich-geistigen Welt auch heute nicht für schlechthin unmöglich, müsste auch ein Skeptiker die Sache prüfen, wenn er die Risiken einer solchen Prüfung und ihres Verzichts gegeneinander abwägt: Prüft er und findet dabei nichts Prophetisches, kann er sich wieder zurückziehen und hätte - außer ein wenig Zeit und Energie - nichts verloren. Prüft er hingegen nicht und Prophetisches ist tatsächlich vorhanden, hätte er durch den Verzicht auf die Prüfung alles verloren.
Kosmische Lehren
Als Kostprobe des prophetischen Alarmrufs für unsere Zeit darf ich Ihnen den Text »Die großen kosmischen Lehren des Jesus von Nazareth an Seine Apostel und Jünger, die es fassen konnten« beifügen. Es handelt sich nur um einen kleinen Ausschnitt eines großen Offenbarungswerkes, in dem die Menschheit vieles über die Entstehung der Erde und des Lebens auf unserem Planeten erfährt, über die Zusammenhänge von Geist und Materie, von Körper und Seele, von Gesundheit und Krankheit. Und nicht zuletzt wird vieles über das Leben und die Lehre des Nazareners offenbart, was im Lauf der Jahrhunderte untergegangen ist. Der Gottesgeist stellt richtig, was über Jesus von Nazareth Falsches gelehrt und zum Teil verschwiegen wurde. Es schildert auch, wie Jesus die Tiere liebte. Die Offenbarungen geben Antworten über den Sinn und Zweck unseres Erdenlebens, über die wahre Bedeutung der Erlösertat Jesu, über die Gültigkeit des Gesetzes von Saat und Ernte, über die Art und Weise des Weiterlebens der Seele nach dem Hinscheiden des Leibes, über die kommende Zeit der Menschheit, das entstehende Friedensreich und vieles andere mehr.
Ich weiß nicht, ob dieser Brief zu Ihnen »durchkommt«. Wenn Gott will, wird dies geschehen, und Sie können dann selbst entscheiden, was Sie von meinen Fragen halten und vor allem: ob Sie die Möglichkeit einer neuen Gottesprophetie ernsthaft prüfen wollen.
Ich wünsche Ihnen bei dieser und allen weiteren wichtigen Entscheidungen Ihres Lebens Gottes Segen und die Führung Christi.
In diesem Sinne grüße ich Sie als Ihr Bruder in Christus.
gez. Christian Sailer
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Das lehrte Jesus: |
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»Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen.«
»Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch, die ihr hört: Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.«
»Ihr sollt auch nicht für euch Schätze sammeln auf Erden, die die Motten und der Rost fressen... Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Niemand kann zwei Herren dienen... Ihr könnt nicht zugleich Gott dienen und dem Mammon.«
»Wehe euch, die ihr reich seid! Denn ihr habt in diesem Leben euren Trost empfangen.« »Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Vater, der im Himmel, ihr aber seid Brüder.«
»Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Kinder Gottes heißen.«
»Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die gerne beten in den Synagogen und an den Straßenecken, auf dass sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, Ich sage euch, sie haben bereits ihren Lohn. Wenn du aber betest, so gehe in deine Kammer, und wenn du die Türe geschlossen hast, bete zu deinem himmlischen Vater, der im Verborgenen ist; und der verborgene Eine, der ins Ver- borgene sieht, wird es dir öffentlich anerkennen. Und wenn ihr gemeinsam betet, gebraucht keine leeren Wiederholungen wie die Heiden...«
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DENK MIT 7, Juni 2005, S. 5 |
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DENK MIT 7, Juni 2005, S. 6 |
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DENK MIT 7, Juni 2005, S. 7 |
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DENK MIT 7, Juni 2005, S. 8 |
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Weitere Themen: |
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Ghostwriter für den Papst Urchristen helfen ihrem Bruder - - Radio Vatikan sucht einen Ghostwriter für den Papst - und zwar für eine Rede, die Joseph Ratzinger im April vor den Vereinten Nationen in New York halten soll. Diese Meldung ist, wie wir uns überzeugten, kein verfrühter Aprilscherz, sondern ein durchaus ernst gemeintes Hilfeersuchen, standesgemäß verbreitet über die Katholische Nachrichtenagentur (kna, 18.1.08). Und wo ein Mitmensch um Hilfe bittet, können Menschen mit Herz nicht abseits stehen. Einige Urchristen, der ursprünglichen Lehre des Nazareners verpflichtet, haben daher nicht gezögert und Eberhard von Gemmingen, dem Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, einen Redevorschlag für den Papst übersandt - allerdings mit dem Hinweis, dass sie auf den ausgelobten ersten Preis, die Teilnahme an einer Generalaudienz des Papstes in Rom, dankend verzichten.
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Die Wahrheit über Jesus von Nazareth Jesus von Nazareth - über dieses Thema wird viel geschrieben. Es gibt auch viele Forscher, die sich mit Jesus von Nazareth beschäftigen, die herausfinden wollen, ob Er als Mensch wirklich gelebt hat, welche Begebenheiten sich damals zugetragen haben können und welche nicht. Wo ist die Wahrheit über Jesus, den Christus, zu finden? Ihn selbst kann man ja leider nicht mehr fragen. Oder doch?
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Von Fresszetteln und frommen Krabbeltouren Katholischer Aberglaube in Brasilien und Bayern - Ob er sich das in Europa auch getraut hätte? In Brasilien sprach Papst Ratzinger ausgerechnet einen Priester heilig, der im beginnenden 19. Jahrhundert angeblich mit kleinen Papierkügelchen Wunder vollbrachte. Bis heute werden sie von Tausenden Gläubigen andächtig verschluckt - und die Kirche macht ein gutes Geschäft damit.
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Vater ersticht Sohn - weil die Bibel es befiehlt
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Kirchliche Bräuche im Umgang mit Tieren Die Schöpfungsschlächter - Tierverachtende Spektakel werden auch noch mit einem »christlichen« Mäntelchen umgeben...
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... und immer wieder kräht der Hahn Die Welt steckt voller Symbole. Die Frage ist nur: Nehmen wir sie einfach hin? Oder hinterfragen wir sie? Weshalb z.B. ist auf den meisten Kirchtürmen ein Hahn zu sehen? Als Symbol, dass Petrus den Jesus dreimal verleugnet hat. Heißt das, dass die Kirche auch heute noch den Nazarener verleugnet und verrät?
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Was ist für den Papst pervers? Josef Ratzinger, in seiner Funktion als selbsternannter »Stellvertreter Gottes«, bezeichnete in seiner Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2007 jeden Trend, Programme zu produzieren, »die Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen«, als »Perversion«. - Doch was ist mit kirchlicher Gewaltverherrlichung?
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Gott warnte /vor/ Stoiber und Kirchen Für das Salz in der Suppe des "Zweiten bayerischen Klimagipfels", zu dem die Bayerische Staatsregierung die beiden Großkirchen eingeladen hatte, sorgte eine Gruppe von Flugblattverteilern, nach eigener Auskunft "Freie Christen für den Christus der Bergpredigt". Unter der Überschrift "Gott warnte /vor/ Stoiber und Kirchen" (man beachte die Kursivschreibung) wiesen sie darauf hin, dass Kirchen und Staatsregierung mit ihren verbalen Anstrengungen für den Klimaschutz reichlich spät dran seien: "Wo waren in den vergangenen 30 Jahren die Stellungnahmen der Kirchen und der von ihnen inspirierten bayerischen Staatsregierung Edmund Stoibers zur ,Bewahrung der Schöpfung'?"
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Wenn der Karneval in der Kirche Einzug hält... Ein neues Bild zeigte sich im Januar diesen Jahres, als der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner die Karnevalisten zum ersten Mal anlässlich der Sessioneröffnung in den Kölner Dom zum Festgottesdienst einlud. Kostümiert durfte dieses Mal nämlich nicht nur der Kardinal mit seinen Messdienern erscheinen, sondern es war ausdrücklich erwünscht, dass auch die Karnevalisten in ihren traditionellen Kostümen zum Gottesdienst kommen. Nur die Funkenmariechen mussten zum kurzen Rock auch lange Stiefel tragen.
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Papst: Kein Mitleid mit den Armen? Oberhaupt einer der reichsten Organisationen der Welt - Wann gibt der superreiche Kirchenkonzern sein Gold den Bestohlenen zurück? - Die Eltern können diesen Kindern keine Kleidung, keine Schuhe kaufen, ja, sie können ihnen nicht einmal etwas zu essen geben - und ein Zuhause haben sie auch nicht. Der Papst trägt eine goldbestickte Mitra und Schuhe von Prada. Seine Institution ist unglaublich reich. Was sagen Sie, lieber Leser, dazu?
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Kirche: Sex-Verbrechen
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Wie die »Jungfrauengeburt« das Selbstwertgefühl un Wer bedroht wirklich die Familie? - Die letzte Botschaft des Jahres 2006 widmete Papst Ratzinger in seinem Silvestergottesdienst »allen Familien in der Welt«. Die Familien, hob der Papst hervor, seien »die lebendige Zelle der Gesellschaft« sowie ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit der Menschheit. Dennoch seien die Grundlagen der Familie von der zeitgenössischen Kultur bedroht, die auf ihre Auflösung hinwirke. Da wollte der Ratsvorsitzende der deutschen Lutherkirche, Bischof Wolfgang Huber, nicht zurückstehen: Er rief dazu auf, das Jahr 2007 zum »Jahr der Familie« zu machen.
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Den Sachverhalt verfälscht und das Recht verbogen So bewertete am 23. Januar 2007 Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer ein Urteil des Würzburger Amtsgerichts, das im Dezember vergangenen Jahres öffentliches Aufsehen erregt hatte: Matthias Holzbauer, ein Angehöriger der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben, hatte sich in einem Flugblatt für die jahrelangen kirchlichen Angriffe gegen seine Glaubensgemeinschaft revanchiert. Seit rund 20 Jahren hatten Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche allen nur denkbaren Schimpf über die Gemeinschaft Holzbauers verbreitet und sie als "Sekte", "gefährlich", "totalitär" und "selbstmordgefährdet" in Verruf gebracht. Nun reichte der Flugblattverfasser einen Teil davon zurück, indem er das aggressive, totalitäre und teilweise sogar antisemitische Verhalten der Lutherkirche schilderte. Da deren "Sektenbeauftragte" den öffentlichen Rufmord in Form von "Warnungen" zu verbreiten pflegen, überschrieb Holzbauer sein Flugblatt mit dem Titel "Warnung vor der antisemitischen lutherischen Inquisitions-Sekte".
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Ein Pfarrer ist erbost Weil ihm die Wahrheit weh tut: Wie es wirklich um den Einfluss der Kirche auf die Massenmedien bestellt ist, das merkt man erst, wenn es einmal anders läuft. Da berichten die Fränkischen Nachrichten aus Tauberbischofsheim (27.12.06) frank und frei über die Demonstration der Urchristen gegen die "Sternstunden der Verfassung". Die Zeitung nennt wahrheitsgemäß einige der Texte, die auf den Schildern zu lesen standen (z.B.: "Verurteilt unter dem Inquisitionskreuz des Amtsgerichts Würzburg"), sie nennt die Namen der Richter und des Staatsanwalts, deren Verhalten die Demonstranten kritisiert hatten - und wählt die informative Überschrift: "Zwei Prozesse treiben 600 Menschen auf die Straße".
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Inquisitionsprozess in Würzburg Ein Buchautor wurde wegen »Beleidigung« der bayerischen Lutherkirche angeklagt, weil er sich gegen den ständigen Rufmord durch die Hassprediger der Kirche gewehrt hatte. - Angehörige der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben, der auch er angehört, hatten in den vergangenen Jahren in 77 (!) Fällen Strafanzeigen gegen Kirchenvertreter erhoben, ohne dass es die jeweilige Staatsanwaltschaft jemals für notwendig gehalten hätte, Anklage zu erheben.
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Pressemeldung: Inquisitionsprozess in Würzburg Würzburg, 15.12.2006. Kann die Wahrheit beleidigend sein? Um diese Frage ging es am gestrigen Donnerstag, den 14.12. vor dem Amtsgericht Würzburg. Unter reger Beteiligung vor allem ausländischer Medien wurde ein 50-jähriger Kirchenkritiker am Ende zu 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt, weil er die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern beleidigt haben soll. Sein Rechtsanwalt Dr. Sailer sprach von einem „Fehlurteil mit skandalöser Begründung“ und kündigte Berufung an. Noch im Gerichtssaal lehnte er den Amtsrichter Dr. Hubert Stühler wegen Befangenheit ab.
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Der Klimawandel und die Kirche Neuerscheinung: »Der Schattenwelt neue Kleider« - Der 30-jährige Krieg gegen den prophetischen Geist, Gott
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Der Papst - der Lenker des Erdkreises? Immer neue Katastrophen - Alleine im Zeitraum von Januar bis August 2006 waren 91 Millionen Menschen von 267 Naturkatastrophen betroffen.
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Bei Kirchenkritik: Hausdurchsuchung! Einschüchterungsversuch mit Hilfe der Justiz - Sie kamen früh um sieben. Der »Delinquent« hatte gerade seine Sportkleidung angelegt, da klopften sie ans Fenster: Hausdurchsuchung! Gefunden haben die beiden Kriminalbeamten zwar nichts - aber Mitte Dezember 2006 steht der Kirchenkritiker Matthias Holzbauer (50) vor Gericht. Wegen angeblicher »Beleidigung« der Lutherkirche. Eine Art moderner Inquisitionsprozess?
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Urchristen distanzieren sich von Vatikan-Kirche: »Wir sind nicht Papst!« - Die Äußerungen von Papst Ratzinger zum Islam sorgten weltweit für große Aufregung. Muslime in aller Welt glaubten darin einen Angriff des Christentums auf ihre Religion zu erkennen. Doch dies ist ein Irrtum: Der Stuhl Petri spricht nicht für das Christentum, sondern nur für die äußere Machtorganisation Vatikan, die mit dem großen Weisheitslehrer und Propheten Jesus nichts zu tun hat. Deshalb schrieben Urchristen im Universellen Leben, die sich Jesus, dem Christus, verbunden fühlen und nachfolgen, einen Brief an zahlreiche muslimische Organisationen im In- und Ausland.
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Wegen Sex-Skandal? Katholischer Dekan warf sich vor Zug
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Schon wieder Priester als Verbrecher Kirchliche Sex-Skandale und Priester als Kinderschänder - seit Jahren meldet die Presse immer neue schockierendere Fälle aus allen Kontinenten. Man mag es schon gar nicht mehr hören, es ekelt einen an. Dennoch ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit immer wieder auf die latenten Gefahren hingewiesen wird.
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Kinderschänder-Skandale Kirchliche Sex-Skandale und Priester als Kinderschänder - seit Jahren meldet die Presse immer neue schockierende Fälle aus allen Kontinenten. Man mag es schon gar nicht mehr hören, es ekelt einen an - und doch sind wir es den Opfern, geschändeten Kindern schuldig, dass die Skandale an die Öffentlichkeit kommen.
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Immer mehr Kirchenaustritte - trotzdem 14 Milliarden vom Staat
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VW-Chef schenkt Papst einen Phaeton Er zählt bereits 60 Limousinen zu seinem Fuhrpark. Nun bekam der Papst noch einen Phaeton geschenkt. VW-Chef Pischetsrieder überreichte dem Papst Mitte Oktober 2006 persönlich die Schlüssel.
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Schluss mit Hubertusmessen! Volksverdummung mit Hubertus - In einem Interview mit der Kirchenzeitung »Der Sonntag« äußert sich der evangelische Pfarrer Ulrich Seidel kritisch zu Hubertusmessen. Auf die Aussage: »Hubertusmessen werden auch als `Erntedank der Jäger´ angesehen« spricht er von »Sprachvernebelung«.
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Die Papst-Show vor der Fernseh-Kamera Kriege, Katastrophen, Kirche und die »Mottenkiste der Geschichte« - Dass die Menschheit auf einen Kollaps zutreibt, ist eigentlich nichts Neues, sondern seit 2000 Jahren jedermann bekannt, der »Ohren hat zu hören«...
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Haben Sie sich auch schon mal gefragt... Seit ein Deutscher den Stuhl Petri bestiegen hat und damit - schenkt man der BILD-Zeitung Glauben - alle Deutschen »Papst« wurden, verfolgt so mancher etwas genauer die Schritte des deutschen Pontifex. Da Herr Ratzinger demnächst wieder zu Gast in Deutschland sein wird, hat sich auch die »Denk Mit«-Redaktion für die zurückliegenden Reisetätigkeiten des Papstes interessiert und ist dabei auf erstaunliche Ereignisse gestoßen...
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Popetown und Papstbier Verhöhnung religiöser Symbole? - Ende April kündigte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) eine Gesetzesinitiative zur Verschärfung des Strafrechts (§ 166 StGB) an, mit der das Verhöhnen religiöser Symbole schneller als bisher unter Strafe gestellt werden soll. Anlass für diesen Vorschlag war der öffentliche Rummel um die Cartoon-Serie »Popetown« des Musiksenders MTV. Doch: Der »Stellvertreter Gottes« vermarktet sich mit dem Kreuz auf Bierflaschen und Bierkrügen...
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Papstbesuch und Steuererhöhung Der Papst kommt, der Bürger zahlt die Zeche Wissen Sie, was wir Steuerzahler jedes Jahr für den Papst und die Priesterkaste bezahlen? Zusätzlich zu den Kirchensteuern erhalten die beiden Großkirchen 14 Milliarden jedes Jahr - aus dem allgemeinen Steuertopf! Und wer bezahlt den Besuch des Papstes? Was wird Sie dieser Besuch kosten? Wollen Sie Ihr Geld für einen Superreichen ausgeben, den Chef eines Milliarden-Imperiums? Wir haben immer weniger in der Lohntüte. Und während es immer weniger Geld für Kindergärten und Schulen gibt, wird für den Papstbesuch das Geld zum Fenster rausgeworfen. Der superreiche Vatikan lässt es sich vom Staat bezahlen. Wer den Besuch des Papstes befürwortet, schlägt den Armen ins Gesicht! Wer für den Besuch des Papstes Geld ausgibt, bestiehlt den Mittelstand und die Geringverdienenden.
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Ministerin von der Leyen paktiert mit Großkirchen Skandal: Familienministerin von der Leyen paktiert mit Großkirchen im »Bündnis für Erziehung - Welche Gefahr droht für Kinder? Heftige Kritik hagelte es von allen Seiten, als die lutherische Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ihr »Bündnis für Erziehung« mit der Lutherkirche und der Vatikankirche startete. Es protestierten nicht nur der Zentralrat der Muslime und der Zentralrat der Juden, sondern auch die Arbeiterwohlfahrt und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. Scharfe Kritik kam auch von der FDP, die von einem »Affront gegen andere Religionen« sprach und von den Grünen, die die Ministerin aufforderten, das »Bündnis für Erziehung« mit den beiden Kirchen zurückzuziehen. Kein Wunder: Nicht einmal die Frage der Verfassungswidrigkeit der evangelischen und katholischen Schulen, für die es deutliche Hinweise gibt, ist rechtlich hinreichend geklärt.
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»Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm Von dem Liedermacher Reinhard Mey stammt der Ausspruch: »Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, ich halt sie arm!« Liebe Leserinnen, liebe Leser, wollen Sie zu den Dummen oder zu den Armen gehören? - Wenn Sie weder zu den Armen noch zu den Dummen gehören wollen, dann machen Sie es, wie schon viele andere vor Ihnen: Treten Sie aus!
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Das Geheimnis der Lüge: Eine Lüge ist keine Lüge - In unserer letzten Ausgabe befassten wir uns mit der modernen Inquisition der Amtskirchen. Rufmord und Verleumdung werden dabei juristisch unanfechtbar, wenn eine Lüge sprachlich geschickt in die Form einer Meinungsäußerung gekleidet wird. Was wir dabei übersehen haben, ist, dass in diesem Fall - nach Meinung von Juristen - die »Lüge« auch nicht als »Lüge« bezeichnet werden darf.
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Warum wurde die größte Osterdemo totgeschwiegen? Die Großdemonstration von Tierschützern am Ostersamstag war mit über 1.300 Teilnehmern die größte Osterdemonstration in Deutschland. Warum wurde sie in den Medien totgeschwiegen?
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Großdemonstration »Jesus kam auch für die Tiere« Das hatte Würzburg noch nicht gesehen: Da zogen am Ostersamstag, mitten im Einkaufsrausch, über 1.200 Tierschützer aus vielen Ländern mit Lautsprechern und unzähligen Transparenten und Plakaten durch die Innenstadt. Sie demonstrierten gegen das Leiden und die Qual der Tiere in der Massentierhaltung, in den Schlachthöfen, in Laboratorien und auf den Schlachtfeldern der Jäger in Wald und Flur.
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Neue Inquisition im 21. Jahrhundert? Seit vielen Jahren führt die totalitäre vatikanische Amtskirche mit ihrem lutherischen Anhängsel einen Hass- und Verleumdungsfeldzug gegen die Urchristen im Universellen Leben und gegen Gabriele, die als von Gott berufene Prophetin und Botschafterin das Universelle Leben begründet hat. Als besonders eifriger und treuer Anhänger der Volksaufhetzer gibt sich der Hettstädter Tilman Toepfer, der als Schreiber des Provinzblattes Main Post des Konzerns des Dr. Stefan von Holtzbrinck in regelmäßigen Abständen mit Verleumdungen und lügenhaften »Meinungsäußerungen« die Bevölkerung gegen die Urchristen aufhetzt.
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Lüge und Verleumdung: Seelsorge der Amtskirche Die Unterhaltung eines Rufmordnetzwerks gegen Kirchenaussteiger ist Seelsorge. Darauf legt der lutherische Landesbischof Friedrich besonderen Wert, besonders bei deutschen Richtern. Ähnlich fromme Sprüche kennt man vom Vatikan und seinem lutherischen Anhängsel von der Inquisition seit dem Mittelalter, als die Opfer damit verhöhnt wurden, ehe sie bestialisch zu Tode gequält wurden. Dies geschah angeblich in Sorge um ihr Seelenheil...
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Wer sitzt auf dem Stuhl Petri? Das neue Buch: Nur für kluge Köpfe und gute Analytiker Was wird gespielt unter dem Deckmantel »christlich«? Wer führt seit 2000 Jahren mit unglaublicher Dreistigkeit die Menschheit hinters Licht? Wer bedroht gutgläubige Menschen, die von ihrer Vernunft Gebrauch machen möchten, mit schwersten Strafen? Wer folterte Andersdenkende, ließ sie hinrichten und bezeichnet heute die Inquisition als »Fortschritt«? Wer ließ ganze Völker ausrotten und rühmt dies heute als »glückliche Schuld«? Wer betrieb die Verteufelung der Frau mit verheerenden Folgen bis heute?
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Wer regiert die CDU? Die Umstände um den Rücktritt des baden-württembergischen Sozialministers Andreas Renner zeigt wieder einmal deutlich, wer die CDU regiert - die Kirche.
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Katholische Kirche: Neue Sexskandale Im süditalienischen Kalabrien wurde ein 69-jähriger Franziskanerpriester verhaftet. Zusammen mit anderen Männern soll er in einem Armenhaus eine Nonne mehrfach vergewaltigt und die Taten auf Video aufgezeichnet haben. Und eine Diözese in Kentucky entschädigt Hunderte Opfer von sexuellen Verbrechen durch Priester mit insgesamt 85 Millionen Dollar.
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Stoppt »Urbi et Orbi«! Große Katastrophen, unmittelbar nach dem Urbi et Orbi-Segen des Papstes, machen stutzig. Ist der »Segen« zu einer »Beschwörungsformel« geworden, die Unglück bringt? (Achtung, Satire!)
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Drewermann aus Kirche ausgetreten »Geschenk der Freiheit an mich selbst«
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15.000 Iren klagen auf Entschädigung Misshandlungen und Sexual-Verbrechen an Kindern in durch Kirchenvertreter
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Benedikt XVI.: Besondere Tierqual zu Weihnachten Joseph Ratzinger alias Papst Benedikt ließ sich zu Weihnachten eine ganz besondere Form der Tierquälerei schmecken: einen Kapaun.
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Blutfeste - Das wollte Jesus nicht! Was feiern wir an Weihnachten? Jedes dritte Kind in Deutschland weiß es Umfragen zufolge nicht. Statt dessen werden mit dem Weihnachtsfest der Geburtstag des Weihnachtsmannes, viele Geschenke und viel Essen assoziert. Dafür müssen unzählige Gänse, Hasen, Schweine, Rehe, Hummer und Langusten ihr Leben lassen. Kaum ist Weihnachten vorbei, werden überall im Land die süßen Lämmer geboren. Sie landen dann pünktlich zum Osterfest auf dem Teller...
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Die Mitschuld der Kirche am Tierleid Brutale Quälerei durch Tierghetto-Wärter, Schlächter und Lust-Töter: DENK MIT fragte 27 Bischöfe: "Haben Tiere eine Seele?" Wir wollen es vorwegnehmen: Die Bischöfe sprechen übereinstimmend Tieren die Seele ab. So wie sie früher Frauen, Indianern und Negern die Seele absprachen. - Doch lesen Sie selbst!
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Papst Benedikt hört Stimmen Papst Benedikt hört Verstorbene und spricht mit ihnen! Über seinen verstorbenen Vorgänger Johannes Paul II. sagte Benedikt in einem TV-Interview: »Ich höre ihn, und ich sehe ihn sprechen. Somit kann ich in einem ständigen Dialog mit ihm stehen.«
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Katholische Sex-Skandale ohne Ende Die Meldungen der letzten Wochen über kirchliche Sex-Skandale und Verbrechen an Kindern überschlagen sich:
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Evangel. und kathol. Schulen: Verfassungswidrig Konfessionelle Schulen machen den größten Anteil im deutschen Privatschulwesen aus. Insgesamt werden an katholischen und evangelischen Schulen über eine halbe Million Schülerinnen und Schüler unterrichtet: - 941 Evangelische Schulen: 141.000 Schüler - 1146 Katholische Schulen: 370.000 Schüler Rechtlich nicht hinreichend geklärt ist jedoch die Frage der Verfassungswidrigkeit der evangelischen und katholischen Schulen, für die es deutliche Hinweise gibt:
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Warum hetzt Provinzblatt gegen Kirchenaussteiger? Das umstrittene Würzburger Provinzblatt Main Post aus dem Holtzbrinck-Konzern bringt in regelmäßigen Abständen Hetzartikel gegen die Glaubensgemeinschaft der Urchristen im Universellen Leben. DENK MIT beschäftigt sich mit den Hintergründen.
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Kirche: Sex-Skandale ohne Ende Priester stirbt bei Sex mit Pferd Staatsanwalt wirft angeklagtem Priester von Cordoba Sex mit 14-jähriger vor Kirche in Los Angeles ging nicht gegen Kindesmissbrauch vor
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Graf v. Galen: Seligsprechung eines Kriegstreibers Sie wurde mit großen Pomp gefeiert: die Seligsprechung des Münsteraner Kardinals Clemens August von Galen (1878-1946). Kardinal Saraiva Martins rühmte von Galen mit den Worten, er habe sich "gegen die Todesmaschinerie des nationalsozialistischen Staates gewehrt". Das mag insofern zutreffen, als sich von Galen in mehreren Predigten gegen die Ermordung Behinderter wandte. Aber was ist mit der Todesmaschinerie der nationalsozialistischen Angriffskriege?
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Pfarrer nach Konsum von Kinderpornos verurteilt Kaum haben sich die Wellen beruhigt, die der Sexorgien-Skandal im katholischen Priesterseminar von St. Pölten geschlagen hat, hat Österreich einen neuen Skandal um einen pädophilen Priester: Wegen des Besitzes von rund 1.600 kinderpornografischen Bildern und Videos ist ein 67-jähriger Pfarrer aus dem österreichischen Pinzgau zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.
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Sexualverbrechen an Kindern durch Priester Im April 2005 ging unter dem Titel »Pope 'obstructed' Sex abuse inquiry« ein Bericht durch die englische Presse, wonach der jetzige Papst als Vorsitzender der Glaubenskongregation in einem vertraulichen Brief jeden kath. Bischof dazu aufgefordert haben soll, Untersuchungen gegen Kinderschänder unter Verschluss zu halten, und zwar bis zum Ablauf von 10 Jahren nach Volljährigkeit der Missbrauchsopfer.
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Bundespräsident Köhler und die Kirchen Bundespräsident Horst Köhler warnte während des Festaktes zum Jahrestag des Augsburger Religionsfriedens davor, »die Kirchen aus Bereichen hinauszudrängen, in denen sie über Jahrhunderte und über Konfessionsgrenzen hinweg erfolgreich ihren Beitrag geleistet haben.« An welchen Beitrag der Herr Bundespräsident wohl dabei denkt?
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Bund der Steuerzahler: Größte Verschwendung Die Verschwendung von insgesamt 31,5 Milliarden Euro beklagt der Bund der Steuerzahler in seinem Jahresbericht 2005. Seltsam nur, dass Herr Däke den dicksten »Fisch« schlicht- weg »vergessen« hat: die Großkirchen! Würde er die Verschwendung von Steuergeldern für Subventionen an die Großkirchen in seinen Bericht aufnehmen, so würde dieser Bereich schlagartig zum größten Verschwendungsposten avancieren und locker ein Drittel der gesamten Summe einnehmen!
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Religions-Unfreiheit in der Schweiz Die reiche Kirche zockt sogar Kirchenaussteiger ab!
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Küng nützt der Kirche Zwei Theologie-Professoren machten in den 70er Jahren von sich reden. Der eine, Hans Küng aus Tübingen, äußerte Zweifel an der Unfehlbarkeit des Papsttums. Der andere, Hubertus Mynarek aus Wien, schrieb einen offenen Protestbrief an den Papst. Beide verloren ihre Lehrerlaubnis - doch ihr weiterer Weg verlief äußerst unterschiedlich. Weshalb? - Weil der eine konsequenterweise aus der Kirche austrat und der andere nicht.
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Offener Brief an Kardinal Meisner: Ihre Kirche hat mit Christus nichts zu tun! »Sehr geehrter Herr Kardinal Meisner, vor kurzem fiel uns ein Artikel in der WELT vom 6. Juni in die Hände, in dem Sie die Unionsparteien aufforderten, das »C« für Christlich aus ihren Parteinamen zu streichen. Sie werden folgendermaßen zitiert: »Was christlich ist, kann nicht die CDU definieren, das machen wir«. Weiter heißt es: »Meisner bekräftigte den absoluten Wahrheitsanspruch der katholischen Kirche«. Sehr geehrter Herr Meisner, wir teilen Ihre Auffassung, dass die Parteien CDU/CSU ihr »C« zu Unrecht tragen. Schließlich befürworten sie den Krieg, während Jesus, der Christus, von dem diese Parteien ihr »C« ableiten, die absolute Gewaltlosigkeit und Feindesliebe lehrte.«
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Buchtipp: Wer sitzt auf dem Stuhl Petri? In den ersten Monaten des Jahres 2005 hat die Welt ein lange andauerndes Medien-Spektakel in Rom erlebt: Zunächst beim Tod des früheren Inhabers des Stuhles Petri, dann bei der Einsetzung seines Nachfolgers. Sehr viel äußerer Prunk, äußerer Pomp, äußere Pracht und äußerer Reichtum wurde zur Schau gestellt. Diese Medienkampagne war Anlass für eine Radioreihe der Urchristen. Der Inhalt der Radiosendungen erscheint nun auch in Buchform - und ist eine höchst brisante Lektüre!
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Alle 75 Sekunden ein Kirchenaustritt »Gott ja - Kirche nein!«: Immer mehr Kirchenaussteiger in Deutschland Immer mehr Menschen brechen aus dem Lehrdschungel der Institutionen Kirche mit ihrem totalitären Götzenkult aus: Alle 75 Sekunden tritt in Deutschland jemand aus der Kirche aus. Im Jahr 2003 verlor die evangelische Kirche 180.000 Gläubige durch Kirchenaustritt, nur 60.000 kamen hinzu. Auch die Zahl der Katholiken nimmt stetig ab, seit 1974 jedes Jahr. Im Jahr 2003 entstand der Vatikan-Kirche ein Minus von 182.000 Mitgliedern.
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Ewige Verdammnis Den meisten Kirchenmitgliedern droht ihr Katechismus längst Ewige Verdammnis Die allermeisten Kirchenmitglieder kennen ihren Katechismus nicht. Würden sie ihn kennen, wären sie längst ausgetreten. Oder sie lehnen ab, was der Katechismus lehrt. Aber warum sind sie dann noch Mitglieder einer Vereinigung, die sie längst in die ewige Verdammnis geschickt hat?
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Die Soziallüge der Kirche ... und alles zahlt der Steuerzahler Die große Mehrheit der Deutschen glaubt nicht mehr an das, was die Kirche als angebliche Glaubenswahrheit verkündet. Sie glauben nicht an die Unfehlbarkeit des Papstes, nicht an die Jungfräuliche Empfängnis, nicht an die ewige Verdammnis. Auch an die katholische Sexuallehre (Verbot von Sex vor der Ehe, Verbot von Kondomen, Verbot von Ehescheidungen) hält sich wohl fast keiner der Kirchenmitglieder mehr. Da stellt sich doch die Frage, warum doch immerhin noch fast 1/3 der Deutschen Mitglied der katholischen und fast 1/3 Mitglied der evangelischen Kirche sind (obwohl die Kirche die allermeisten von ihnen in die ewige Verdammnis geschickt hat).
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Die Wahlfahrt von Schröder & Co. Die Hohn- und Spott-Kandidaten Beim katholischen Weltjugendtag fanden sich - wie schon zuvor beim evangelischen Kirchentag in Hannover - hochrangige Politiker ein: Nicht nur Bun- despräsident Horst Köhler, der am Montag bei der Eröffnung des Kirchentags sprach, Herrn Ratzinger bei seiner Ankunft am Donnerstag begrüßte und sich mit ihm am Freitag zum Mittagessen traf. Auch Schröder & Co machten sich auf zur Wa(h)llfahrt nach Köln, um sich vor der Bundestagswahl vor medienwirksamer Kulisse zu präsentieren und sich Benedikts Segen zu holen. Bundeskanzler Gerhard Schröder und CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel pilgerten gar zu einer Audienz mit Herrn Ratzinger.
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Weltjugendtag in Köln Bei dem heidnischen Spektakel der vatikanischen totalitären Götzenkults wurde eine Woche lang Hohn und Spott ausgegossen über Jesus, den Christus. Nicht nur, dass die Lehre der Vatikan-Kirche im absoluten Widerspruch zur Lehre Jesu steht. Ihr Anführer ließ sich nicht nur als Stellvertreter Gottes, sondern sogar von unseren Politikern als »Heiliger Vater« verehren. Wenn man den Herrn Ratzinger alias Benedikt XVI. sieht: Hohn und Spott! Denn Jesus lehrte: »Ihr sollt euch nicht Vater nennen lassen, nur einer ist euer Vater, der im Himmel.« Wenn man die Kardinäle sieht: Hohn und Spott! Denn Jesus sagte: »Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.«
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Mit Jesus hat das Spektakel von Köln nichts zu tun Hohn und Spott über Gott: Herr Ratzinger hat »den Vorrang über den gesamten Erdkreis« inne
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Totalitärer Götzenkult contra die Lehre des Jesus Jesus sagte über die damaligen Priester: »...und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel... Der Größte von euch soll euer Diener sein. « (Mt 23) Heute setzen die Kleriker noch eins drauf: Sie lassen sich als Eminenzen und Exellenzen, als »Hochwürden« und gar als »Heiliger Vater« anreden und kleiden sich anders als das Volk. Jesus wollte keine Priester und keine Kirche!
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Wer zahlt den Kirchentag? Rund 15 Millionen Euro zahlen die Steuerzahler - ob sie katholisch sind oder nicht... Und was zahlt die Kirche?
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2. Offener Brief an Papst Benedikt XVI. Kurz nach der Papstwahl wandte sich ein deutscher Jurist, der als Anwalt mit dem vormaligen Kardinal Joseph Ratzinger auch persönlich zu tun hatte, in einem offenen Brief an den neuen Papst. Er macht den Papst darauf aufmerksam, dass der Katechismus seiner Kirche und die päpstlichen Gepflogenheiten mit vielem unvereinbar erscheinen, was der junge Theologe Ratzinger seinerzeit vertrat. Nachdem keine Antwort kam, wendet sich der Jurist nun erneut an den Papst und stellt in einem zweiten offenen Brief kritische Fragen zu den ersten 100 Tagen Benedikt XVI.
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Kritische Fragen an Papst Benedikt Widerspricht er sich selbst? - In einem offenen Brief wandte sich der Jurist Dr. Christian Sailer, der als Anwalt mit dem vormaligen Kardinal Joseph Ratzinger auch persönlich zu tun hatte, an den neuen Papst. Sailer schreibt in diesem Fall nicht in erster Linie als Jurist, sondern als Ex-Katholik. Er macht den Papst darauf aufmerksam, dass der Katechismus seiner Kirche und die päpstlichen Gepflogenheiten mit vielem unvereinbar erscheinen, was der junge Theologe Ratzinger seinerzeit vertrat.
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Der Papst und das Alte Testament Vorsicht: Bald wieder Steinigungen? - Kaum im Amt, macht Joseph Ratzinger alias Papst Benedikt seinem Titel »Großinquisitor« alle Ehre!
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Neues Buch für Analytiker NEUERSCHEINUNG: Die kirchliche und die staatliche Gewalt und die Gerechtigkeit Gottes - Entdecken Sie die Wahrheit! Warum zahlen noch so viele Menschen Kirchensteuer, trotz mangelnder Kirchentreue? Und ist Ihnen auch schon die Symbiose von Staat und Kirche aufgefallen? Da fragt man sich doch: Wer ist das Ross und wer der Reiter? Sind das Alte und das Neue Testament beide »wahres Wort Gottes« und ist die Romkirche »das Lebensprinzip der menschlichen Gesellschaft«? Gabriele spannt in ihrem neuen Buch »Die kirchliche und die staatliche Gewalt und die Gerechtigkeit Gottes« einen weiten Bogen von den brennenden Fragen der Gegenwart aus Staat, Gesellschaft und Rechtsprechung bis hin zu den Zusammenhängen des Kausalgesetzes und dem Gesetz Gottes.
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Evangelische Kirche: Bald nur noch Randgruppe? Bald wird die Großsekte »evangelisch-lutherisch« die Größe einer Randgruppe erreicht haben: Die Zahl der Austritte nimmt immer mehr zu.
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Priester: Sexualverbrechen an Kindern Entschädigungen in Millionenhöhe - Die Richter in Kentucky (USA) haben gesprochen: Die Diözese Covington muss Entschädigungsgelder in Höhe von 120 Millionen Dollar (!) an Missbrauchsopfer zahlen - die höchste Summe, zu der ein amerikanisches Gericht jemals ein Bistum verurteilte.
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Religions-Unfreiheit in Deutschland Pünktlich zu Pfingsten war es wieder so weit: Während auf den Kirchenkanzeln salbungsvoll der Heilige Geist beschworen wurde, zogen die Helfershelfer kirchlicher Intoleranz und Inquisition durch die Lande, um wieder einmal eine religiöse Minderheit zu terrorisieren.
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Kinderschänder-Skandal in den USA Kardinalstugenden das Vatikans Eigentlich müsste der Ex- Bostoner Kardinal Bernard Law vollkommen von der Bildfläche der Medien verschwunden sein. Im Zusammenhang mit landesweiten Pädophilie-Skandalen, die allein in seiner Diözese 450 Kläger auf den Plan rief, war Law nachgewiesen worden, dass er etliche Fälle von Kindesmisshandlung durch seine Priester vertuscht hatte...
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Papst Ratzinger: Massenpsychose um Papst-Kult Er nennt sich Benedikt XVI. Bisher kannten wir ihn unter dem Namen Kardinal Ratzinger. Nachdem aus dem Vatikan weißer Rauch aufgestiegen war, klatschten über hunderttausend Menschen begeistert Applaus, rund um den Vatikan gab es Hupkonzerte und der Autoverkehr brach zusammen. Bei diesen Bildern drängte sich dem kritischen Fernsehzuschauer der Begriff »Massenpsychose« geradezu auf...
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Papst Ratzinger: Nachfolger der Inquisition Bis zum 19. April 2005 war Joseph Ratzinger die rechte Hand seines Vorgängers Papst Johannes Paul II., der ihn 1981 zum Präfekten der »Glaubenskongregation« gemacht hatte - zum »modernen Inquisitor«.
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Überflüssige Kirchen stehen zum Verkauf Die Evangelische Kirche in Deutschland wird sich von etwa der Hälfte ihrer 20.000 Kirchen trennen. Offenbar rechnen die Lutheraner mit einer weiteren Zunahme der jetzt schon dramatischen Kirchenaustrittszahlen.
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Die Bibel: Das Buch zum Töten Das oberste Gericht in Colorado/USA hat das Todesurteil gegen einen Mörder aufgehoben. Grund: Die Geschworenen hatten bei der Strafbemessung die Bibel zu Rate gezogen.
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Martin Luther: »Der Papst ist ein Teufel!« Der Papst überrage in seiner Verderbtheit die des höllischen Drachen und die ganze Gemeinheit der Helfershelfer des Teufels. ( R. BÄUMER, Martin Luther und der Papst, S. 96) Und wenn der Papst der Teufel ist, dann sind seine Bischöfe und Kardinäle des Teufels Generäle. Trotzdem legt die evangelische Kirche heute viel Wert auf »Ökumene«. Wir stellen in einem Offenen Brief die Frage an Bischof Huber von der evangelischen Landeskirche in Bayern: »Warum, Herr Huber, befassen Sie sich so sehr mit des Teufels Generälen? Wenn Sie die Fragestellung ablehnen, müssen Sie sich die Frage gefallen lassen, ob Sie die Lehre Luthers kennen und befolgen?«
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Wird Gott jetzt obdachlos? USA: 64 Kirchen zu verkaufen um Opfer von Kindsmissbrauch durch Priester zu entschädigen
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Haben Frauen eine Seele? Nachgefragt bei Kirchenlehrern »Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist.« (Ambrosius, Kirchenlehrer, 339-397)
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»Jeder rafft, was er kann« Von den Gehältern von Filmstars und Kardinälen Pünktlich zu Weihnachten drücken sie wieder auf die Tränendrüse und sprechen von Flüchtlingen, Obdachlosen und der Not der Familien. Bischöfin Käßmann von der evangelischen Landeskirche Niedersachsen klagt: »Jeder rafft für sich, was er kann. Und gleichzeitig leben 1,2 Millionen Kinder in Sozialhilfe. Viele Alleinerziehende wissen nicht, wie es weitergehen soll«. (Neue Bildpost, 23.12.2004)
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Das reichste Unternehmen der Republik Die Kirchen lassen sich vom deutschen Staat 8,5 Milliarden Kirchensteuer einziehen. Zusätzlich zahlt der Staat jedes Jahr an die Kirche 14 Milliarden Euro aus dem allgemeinen Steuertopf! Zusätzlich zu den Kirchensteuern! 14 Milliarden Euro auch aus den Steuern von Moslems, Atheisten, Freidenkern, Andersgläubigen, aus der Kirche Ausgetretene.
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Eminenzen, Exellenzen und ein Ragout aus fünf Schweinezungen - 46 Bischöfe, Weihbischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle, geben im Buch »Was Leib und Seele zusammenhält« ihre beliebtesten Leibspeisen zum Besten. Dass es dabei meist um gekochte und gebratene Tiere geht, kann man sich denken.
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Bald wieder Steinigungen? Werden bald Ehebrecher und Homosexuelle gesteinigt? Jetzt geht es los: Ratzinger will das Alte Testament im Neuen Testament enthüllen! Vorsicht, Herr Schröder! Vorsicht, Herr Fischer! Wenn die loslegen, ist die Steinigung vorgegeben! Vorsicht, Herr Wowereit! Vorsicht Herr Westerwelle! Vorsicht, alle anderen Homosexuellen! Auch hier fordert das Alte Testament die Steinigung! Es wird für viele gefährlich, wenn Ratzinger das Alte Testament im Neuen Testament zur Vollendung bringt... Es wird gefährlich für ungehorsame Söhne, unkeusche Töchter - und für jeden, der sich dem Wort eines Priesters widersetzt...
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Die fleischliche Auferstehung & die Kirchensteuer Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, was geschehen wird, wenn Sie sterben? Ob es ein Weiterleben nach dem Tode gibt? Ob eines Tages wieder alle Seelen bei Gott sein werden? Sollten Sie katholisch sein, so ist dieses Ihr Glaube (denn so schreibt es der Katechismus der katholischen Kirche von 1992 verbindlich vor):
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Heiliger Stuhl und elektrischer Stuhl Jetzt ist er da, der Sozialkatechismus des Papstes. Nicht nur, dass hier die Grünen gemahnt werden, »es mit dem Umweltschutz nicht zu übertreiben« (Neue Bildpost, 4.11.2004). Endlich gibt es auch ein klares Wort des Papstes zur Todesstrafe: Diese sei legitim, wenn sie »absolut notwendig« sei.
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Sternsinger - Kinder werden zum Betteln geschickt Kurz nach dem Neujahrstag 2005 laufen sie wieder von Tür zu Tür: Die Kirche hat die Sternsinger los geschickt - Kinder werden rausgeschickt um von den Menschen Geld zu betteln. Verkleidet als die Heiligen drei Könige. Wer waren eigentlich die drei heiligen drei Könige? Es waren weise Männer, die dem Jesus ihre Geschenke dargebracht haben. Sie kamen nicht, um zu betteln. Sie haben ihre Geschenke dargebracht.
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Ratzinger beschimpft Jesus Ratzinger warnt vor Pazifismus, Jesus war Pazifist Radio Vatikan meldete am 23.11.2004 unter der Überschrift »Ratzinger warnt vor Pazifismus«: »Kardinal Joseph Ratzinger warnt vor Pazifismus, der keine anderen Werte als sich selbst anerkennt. In der römischen Tageszeitung `La Republica´ beklagte er heute einen antichristlichen Werteverfall in Europa und empfahl dagegen das amerikanische Gesellschaftsmodell.«
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2. Offener Brief an Papst Benedikt XVI. Der Papst und das Alte Testament
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