Merkwürdige Äußerungen von Bischof Huber

Das muss man zweimal lesen, was der EKD-Vorsitzende Bischof Wolfgang Huber zum Thema Gewalt und Religion sagte, und zwar Anfang Juni 2007 vor 3000 Zuhörern in Köln: Die Bibel sei vom Heiligen Krieg des Alten Testamentes bis zur Bergpredigt »die Geschichte der allmählichen Distanzierung Gottes von der Gewalt«, meinte der Theologe. Es gehöre zu den »tragischen Zügen des Christentums«, dass die Kirche diese Geschichte der Gewalt nachvollzogen habe. (Spiegel online, 9.6.07)

Huber weiß natürlich, dass seine Bibel von Gewalt nur so strotzt, bis hin zum Völkermord im Namen Gottes. Doch anstatt zuzugeben, dass diese Bibel eben nicht zur Gänze Gottes Wort sein kann, schiebt er die Schuld an der Rechtfertigung von Gewalt Gott in die Schuhe. Und bedauert auch noch, dass die Kirche sich von Gott habe quasi zur Gewalt verführen lassen.

Kann man sich eine größere Gotteslästerung vorstellen? Und einen größeren Schwachsinn?


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