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Schon im Dezember 2004 störte der Hubschrauber der Jägerbehörde den weihnachtlichen Frieden von Menschen und Tieren. Angeblich wollte man »Wildschweine zählen«. Dort, wo der Hubschrauber Wärmebild-Aufnahmen machte, befanden sich tatsächlich viele Tiere: Tierschützer haben den Landwirten von Gut Greußenheim Tiere zur Pflege gegeben, die vor dem sicheren Tod durch Erfrieren oder durch den Schlächter oder vor Misshandlung und Qual gerettet wurden.
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Macht Hubschrauber wieder Jagd auf Wildschweine? |
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Macht Hubschrauber wieder Jagd auf Wildschweine?
Jägerlobby plant neue Aktionen gegen Wildschweine auf dem Grundeigentum von Tierschützern (04.01.2006)
In Unterfranken gibt es ein einzigartiges Projekt: Tier- und Naturschützer errichten in Zusammenarbeit mit Landwirten des friedfertigen Landbaus und einer Stiftung für Natur und Tiere ein großflächiges Biotop-Verbundsystem, das Lebensräume für Tiere und Pflanzen schafft. Auf dem Grundeigentum von Gut Greußenheim können Tiere in Frieden leben. Auf großflächigen Wiesen und Waldweiden finden weit über hundert aus tierquälerischen Verhältnissen gerettete Weidetiere, vor allem Rinder und Schafe, eine Heimat.
Den Jägern sind diese tierfreundlichen Zustände seit Jahren ein Dorn im Auge: Sie können hier nicht mehr ungestört rumballern und unbeobachtet ihrem blutigen Hobby frönen, wie sie es früher taten. Sie können es offenbar auch nicht verkraften, wenn ein Tier, das sie im Visier hatten, über die Grenze nach Gut Greußenheim flüchtet.
Und so schloss sich die Jägerlobby im Stil einer »Bruderschaft« zusammen: Man nutzte alle Verbindungen zu Jägerverband (dessen Vorsitzender im bayerischen Landtag sitzt), Behörden (der Leiter der Unteren Jagdbehörde ist Jäger), Kirchenfunktionären (in guter Hubertusmessen-Tradition mit den Jägern verbunden) und jagdfreundlichen Journalisten. Das Ziel: Mit den paradiesischen Zuständen auf Gut Greußenheim sollte Schluss sein! Ende 2004 war es dann soweit: Die Untere Jagdbehörde des Landratsamtes Würzburg gab den Massaker-Befehl. 126 Wildschweine sollten innerhalb eines halben Jahres abgeknallt werden - ansonsten drohte eine monatliche Strafe von 10.000 (!) Euro.
Proteste von Tierschützern aus aller Welt
Dieser Skandal rief Tierschützer aus aller Welt auf den Plan: Über tausend Menschen schrieben Proteste an das zuständige Landratsamt und die Gerichte. Sie unterstützten die Tierschützer und Landwirte des friedfertigen Landbaus von Gut Greußenheim bei ihrem Kampf gegen die Massaker-Anordnung, der erst durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof am 14.01.2005 Einhaltgeboten werden konnte. Das wollte die Jägerlobby nicht auf sich sitzen lassen: Als »Weihnachtsgeschenk« an die Tierfreunde kündigte der Leiter der Jagdbehörde, der Jäger Oswald Rumpel, am 29.12.05 in seinem Sprachrohr, dem Lokalblatt MAIN POST, neue Aktionen gegen Tiere und Tierschützer an. Hier war zu lesen, er wolle erneut einen Hubschrauber einsetzen um Tiere zu zählen und offenbar einen neuerlichen Abschuss vorzubereiten.
Steuerverschwendung für Jägerinteressen
Während alle Bürger den Gürtel enger schnallen müssen, die Kassen der Stadt Würzburg leer sind und bei Kindergärten gespart wird, wird großzügig Geld für Jägerinteressen zum Fenster rausgeworfen: Man scheut keine Kosten, um mit Hubschrauberflügen Tierfreunde ein- zuschüchtern - dass man mit Wärmebildkamera keine Wildschweine zählen kann, ist unter Fachleuten bekannt. Diese Verschwendung von Steuergeldern ist peinlich vor dem Hintergrund der Tausenden von Erdbeben-opfern in Kaschmir: Dort verhungern Menschen, weil es zu wenig Hubschrauber gibt. Mit dem Geld, das hier mit dem Ziel der Vernichtung von Leben verschwendet wird, könnten dort unzählige Leben gerettet werden.
Schon bald nach der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 14.01.05 hatte sich abgezeichnet, dass sich die Jäger und ihre Behörde beim Landratsamt Würzburg mit dieser Entscheidung nicht zufrieden geben würden.
Antrag auf Ruhen der Jagd ließ sämtliche Alarmglocken bei den Lusttötern klingeln
Oswald Rumpel konnte die »Niederlage«, dass Tiere am Leben bleiben durften, offenbar nicht verwinden, denn in der Folgezeit wurde deutlich, dass die Jägerlobby alles tat, um den Frieden zwischen Mensch, Natur und Tieren auf Gut Greußenheim weiterhin nachhaltig, ja sogar verstärkt zu stören. Hinzu kam, dass die Landwirte von Gut Greußenheim den Antrag gestellt hatten, dass auf ihrem Eigentum das Abknallen von Tieren grundsätzlich zu unterbleiben habe, juristisch ausgedrückt: Sie hatten das Ruhen der Jagd beantragt. Das ließ bei der gesamten Jägerlobby in Deutschland sämtliche Alarmglocken klingeln: Mit einer solchen Jagdruhe wäre nämlich die Grundlüge entlarvt, auf der das ganze Lusttöter-Unwesen in Deutschland basiert: Um die Natur, um Gottes Schöpfung im Gleichgewicht zu halten, sei es angeblich notwendig, einen Teil Seiner Schöpfung abzuknallen. Dass die Entlarvung dieser Lüge aus der Sicht der Lusttöter-Lobby mit allen Mitteln verhindert werden muss, liegt auf der Hand. Folgerichtig hat die Jägerbehörde des Landratsamtes Würzburg den Antrag der Landwirte von Gut Greußenheim auf Ruhen der Jagd in ersten Instanz, wie erwartet, mit fadenscheinigen Gründen zurückgewiesen. Dabei beweisen die Erfahrungen in unbejagten Gebieten in Europa seit langem: Tiere und Natur regulieren sich selbst - wo nicht geschossen wird, ist die Natur im Gleichgewicht. Doch das würde die Hobby-Töter überflüssig machen...
Die Argumente, mit denen Rumpel in seinem Sprachrohr MAIN POST Stimmung macht, sind genauso falsch wie unverfroren: So behauptet er nach wie vor, auf dem Gebiet von Gut Greußenheim sei der Ausbruch von Seuchen bei Wildschweinen zu befürchten, obwohl der Bayerische Verwaltungsgerichtshof genau diesen Punkt zum Anlass genommen hatte, der Jägerbehörde im vergangenen Jahr Einhalt zu gebieten.
Ein weiteres Argument, es gäbe zu viele Tiere und es entstünden zu viele Schäden, ist ebenso falsch wie perfide. In dem schon erwähnten Main Post-Artikel vom 29.12.2005 heißt es, im Umkreis von Gut Greußenheim hätten sich die Wildschweine in den vergangenen zwei Jahren explosionsartig vermehrt. Dabei ist die angeblich innerhalb eines Jahres von 79 auf 254 abgeknallte Tiere angestiegene Zahl im Vergleich zu anderen Gebieten Deutschlands und Bayerns, ja sogar im Vergleich mit Jagdrevieren in der näheren Umgebung von Gut Greußenheim geradezu niedrig. So berichtete z.B. vor kurzem das Bayerische Fernsehen, dass in der nahegelegenen Stadt Lohr am Main pro Tag bis zu 30 Wildschweine abgeknallt werden, im Jahr bis zu 1600 (17.11.2005, Sendung »laVita«). Dies wären über sechsmal so viele wie in der Region um Gut Greußenheim. Dort fliegt aber kein Hubschrauber, sondern der bayerische Staatsminister Sinner, selbst Jäger, unterstützt dieses Treiben noch dadurch, dass er für eine Änderung der EU-Vorschriften sorgt, damit die Tierkadaver auch noch gewinnbringend verwertet werden können: durch Verarbeitung in einer Metzgerei für den internationalen Feinkostmarkt - was die internationale Tierschutzorganisation PETA dazu veranlasste, zu Protesten gegen den massiven Wildschweinabschuss aufzurufen.
Ursache für Wildschweinvermehrung: Ständige Abknallerei und massive Anfütterung
Das Beispiel zeigt aber auch, dass die Populationsdichte von Wildschweinen nicht dann ansteigt, wenn sie nicht gejagt werden, sondern dass gerade der ständige Jagddruck, die ständige Abknallerei, verbunden mit der überall gepflegten massiven Anfütterung zu einer Vermehrung der Population führen. Und wenn Jäger Rumpel davon spricht, dass Wildschweine Schäden in der Landwirtschaft anrichten, verschweigt er dabei geflissentlich, dass die Lusttöter durch den Verkauf der von ihnen abgeknallten Tiere ein Mehrfaches des Betrages erlösen, den sie an Landwirte als Entschädigung bezahlen müssen.
Schon die von Rumpel als dramatisch dargestellten Zahlen rechtfertigen also die Vorgehensweise nicht. Diese Zahlen verlieren noch mehr an Bedeutung, wenn man weiß, dass sie trotz aller Anstrengungen der Jägerlobby und der Unterstützung durch die Jagdbehörde nicht höher geschraubt werden konnten. Um die Abschusszahlen zu erhöhen, hat die Untere Jagdbehörde in angrenzenden Revieren um Gut Greußenheim eigens die gesetzlich vorgeschriebene Schonzeit für Wildschweine aufgehoben - selbst auf schwangere Bachen wurde geschossen. Bei den Lusttötern gab es einen regelrechten »Jagdtourismus« in die Reviere um Gut Greußenheim. Unter schießgeilen Lusttötern kursierte die Parole, man fahre »nach Greußenheim«, um »Sauen abzuschießen«. Um den angereisten Lusttötern auch genügend Lustobjekte präsentieren zu können, wurde offenbar kräftig Futter ausgelegt. Auf diese Weise wurde auf die Abschusszahlen hingearbeitet, die Rumpel jetzt als Vorwand dienen sollen. Traurige Begleiterscheinung dieser üblen Schießerei waren viele angeschossene und qualvoll verendete Tiere. Die Sozialstruktur der Wildschweine wurde schwer beein- trächtigt, obwohl jeder seriöse Jäger weiß, dass derartiges Abknallen der Tiere eine der Ursachen für das Anwachsen der Population von Wildschweinen in Deutschland ist.
Viele angeschossene und qualvoll verendete Tiere
Die Landwirte von Gut Greußenheim hatten die Jagdbehörde immer wieder auf die fatalen Folgen dieser Tier-Massaker hingewiesen - ohne Erfolg. Nachdem die Jagdbehörde das Vorgehen der in einer Art »Tiermassaker-Bruderschaft« zusammen geschlossenen Jäger ausdrücklich durch das Aufheben der Schonzeit unterstützte, liegt die Vermutung nahe, dass die Maßnahmen zwischen den Mitgliedern inner- und außerhalb der Behörde abgesprochen waren. Man spekuliert offensichtlich auch darauf, dass durch die weiträumige Abknallerei entlang der Grenzen zu Gut Greußenheim die Tiere auf dem Gelände von Gut Greußenheim Zuflucht suchen könnten. Im vergangenen Jahr gingen dem Flug des Hubschraubers einige Tage besonders brutaler Abknallerei an den Grenzen zu Gut Greußenheim voraus - um mehr Tiere vor die Kamera zu bekommen? Wenn also bekanntermaßen die Anzahl der Wildschweine in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland stark angestiegen ist, wenn in ganz Deutschland so genannte »Schäden« in der Landwirtschaft beklagt werden, wenn in der näheren Umgebung von Gut Greußenheim eine große Zahl von Wildschweinen nachgewiesen ist, warum wird dann ausgerechnet in Gut Greußenheim mit allen Mitteln darauf hingewirkt, Tiere als Gefahr für die Menschen darzustellen und sie zu massakrieren? - Weil hier ein anderer Weg im Umgang mit Tieren und Natur gegangen wird. Es geht der Jäger-Lobby darum, die friedvolle Koexistenz zwischen Menschen und Tieren in Verruf zu bringen. Es geht darum, das Ausmerzen von Tieren als moralisch und die Achtung ihres Lebens als unmoralisch darzustellen.
Ist die friedliche Koexistenz von Menschen und Tieren unmoralisch?
Um diese Falschmünzerei aufrechtzuerhalten, scheut die JägerLobby keine noch so zweifelhaften Anstrengungen. Dass sie im Fall von Gut Greußenheim auch noch von den Amtskirchen - die in alter Hubertusmessen-Tradition gemeinsame Sache mit den Jägern machen - und insbesondere von zwei Lusttötern mit religiösem Sendungsbewusstsein unterstützt werden, macht die Sache nicht besser, sondern beweist nur, dass das Vorgehen der Lusttöter und der Behörden mit den Ausmerzungsrichtlinien der katholischen Lehranweii- sungen (Vgl. Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, S. 256) und den radikalen Kampfparolen Martin Luthers konform gehen. Dass es den Menschen dienen soll, wenn das Blut der Tiere spritzt, ist eben eine Behauptung, die der Wahrheit nicht standhält. Deshalb werden die, die sich zum Wohle der Tiere gegen diese Lüge zur Wehr setzen, von den Tierfeinden aller Lager mit allen Mitteln bekämpft.
Der Rechtsanwalt der Landwirte von Gut Greußenheim hat sich an das Landratsamt Würzburg gewendet und den Jäger Oswald Rumpel wegen Befangenheit abgelehnt. Außerdem will er wissen, was die Behörde gegen Menschen und Tiere im Schilde führt.
Auf unseren Internetseiten www.denk-mit.info werden wir über aktuelle Entwicklungen weiter berichten.
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Diese schwangere Bache wurde im Nachbarrevier von Gut Greußenheim angeschossen und flüchtete auf das Gebiet der Landwirte des Friedvollen Landbaus. Sie war kläglich verendet – und mit ihr die Wildschweinbabys in ihrem Bauch.
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Dieses junge Wildschwein fanden die Tierschützer von Gut Greußenheim auf ihrem Gelände. Ihm war im Nachbarrevier der Kiefer weggeschossen worden - es war dem Tod durch Verhungern ausgeliefert.
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Ist die friedliche Koexistenz von Menschen und Tieren unmoralisch?
Um diese Falschmünzerei aufrechtzuerhalten, scheut die Jägerlobby keine noch so zweifelhaften Anstrengungen. Dass sie im Fall von Gut Greußenheim auch noch von den Amtskirchen - die in alter Hubertusmessen-Tradition gemeinsame Sache mit den Jägern machen - und insbesondere von zwei Lusttötern mit religiösem Sendungsbewusstsein unterstützt werden, macht die Sache nicht besser, sondern beweist nur, dass das Vorgehen der Lusttöter und der Behörden mit den Ausmerzungsrichtlinien der katholischen Lehranweisungen (Vgl. Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, S. 256) und den radikalen Kampfparolen Martin Luthers konform gehen. Dass es den Menschen dienen soll, wenn das Blut der Tiere spritzt, ist eben eine Behauptung, die der Wahrheit nicht standhält. Deshalb werden die, die sich zum Wohle der Tiere gegen diese Lüge zur Wehr setzen, von den Tierfeinden aller Lager mit allen Mitteln bekämpft.
Der Rechtsanwalt der Landwirte von Gut Greußenheim hat sich an das Landratsamt Würzburg gewendet und den Jäger Oswald Rumpel wegen Befangenheit abgelehnt. Außerdem will er wissen, was die Behörde gegen Menschen und Tiere im Schilde führt.
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Helfen Sie mit! |
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Unterstützen Sie den Antrag auf Ruhen der Jagd!
Schreiben Sie an die Regierung von Unterfranken:
Ich unterstütze den Antrag auf Ruhen der Jagd im Eigenjagdrevier Gut Greußenheim aus Gründen des ethischen Tierschutzes.
Mit freundlichen Grüßen, (Name und Adresse)
e-mail: poststelle@reg-ufr.bayern.de
Per Post: Regierung von Unterfranken Betrifft: Ruhen der Jagd Peterplatz 9 97070 Würzburg Fax: 0931/380-2222
------------------------------------------------------------- Protestieren Sie beim Landratsamt Würzburg gegen die Verschwendung von Steuergeldern durch Hubschraubereinsätze gegen Menschen und Tiere!
Sehr geehrter Herr Landrat Zorn,
am 29.12.2005 kündigte der Leiter der Unteren Jagdbehörde, Herr Oswald Rumpel, in der MAIN POST neue Aktionen gegen Tiere und Tierschützer an. Hier war zu lesen, er wolle erneut Hubschrauber einsetzen, um im Bereich von Gut Greußenheim Wildschweine zu zählen. Das ängstigt Tiere und Menschen. Offenbar will der Beamte eine neuerliche Anordnung für ein Tier-Massaker vorbereiten. Ich protestiere dagegen auf das Entschiedenste und fordere Sie freundlichst auf, dieses Vorgehen gegen Tiere und Tierschützer zu unterbinden! Bekanntlich hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof solchem Treiben längst Einhalt geboten und festgestellt, dass die Massaker-Anordnung der Unteren Jagdbehörde von Ende 2004 unzulässig war. Bei uns Tierschützern entsteht der Eindruck, dass Oswald Rumpel es offenbar nicht verwinden kann, dass er mit seiner Tötungsanordnung vor Gericht eine Niederlage erlitt und die Tiere am Leben bleiben durften. Bitte teilen Sie mir auch mit, wer für die Kosten dieses Bedrohungsszenarios aufkommen soll. Als Steuerzahler wende ich mich gegen diese Verschwendung von öffentlichen Geldern, die besonders peinlich ist vor dem Hintergrund leerer Kassen der Kommunen - und vor allem der Tausenden von Erdbebenopfern in Kaschmir: Dort verhungern Menschen, weil es zu wenig Hubschrauber gibt. Sehr geehrter Herr Landrat Zorn, bitte setzen Sie sich dafür ein, dass der Frieden zwischen Mensch, Natur und Tieren auf Gut Greußenheim nicht weiter durch die Jägerlobby gestört wird!
Mit freundlichen Grüßen, (Name und Adresse)
e-mail: poststelle@lra-wue.bayern.de und s.schubert@lra-wue.bayern.de Per Post: Landratsamt Würzburg Herrn Landrat Waldemar Zorn Postfach 97067 Würzburg
------------------------------------------------------------- Protestieren Sie bei Oswald Rumpel von der Unteren Jagdbehörde des Landratsamts Würzburg gegen Hubschraubereinsätze und das Vorgehen der Jägerlobby gegen die Tierfreunde von Gut Greußenheim!
Sehr geehrter Herr Rumpel,
am 29.12.2005 kündigten Sie in der MAIN POST neue Aktionen gegen Tiere und Tierschützer an. Hier war zu lesen, Sie wollen erneut Hubschrauber einsetzen, um im Bereich von Gut Greußenheim Wildschweine zu zählen. Das ängstigt Tiere und Menschen. Offenbar wollen Sie eine neuerliche Anordnung für ein Tier-Massaker vorbereiten. Ich protestiere dagegen auf das Entschiedenste und fordere Sie freundlichst auf, dieses Vorgehen gegen Tiere und Tierschützer zu unterbinden! Bekanntlich hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof solchem Treiben längst Einhalt geboten und festgestellt, dass die Massaker-Anordnung Ihrer Jagdbehörde von Ende 2004 unzulässig war. Bei uns Tierschützern entsteht der Eindruck, dass Sie es offenbar nicht verwinden können, dass Sie mit seiner Tötungsanordnung vor Gericht eine Niederlage erlitten haben und die Tiere am Leben bleiben durften. Bitte teilen Sie mir auch mit, wer für die Kosten dieses Bedrohungsszenarios aufkommen soll. Als Steuerzahler wende ich mich gegen diese Verschwendung von öffentlichen Geldern, die besonders peinlich ist vor dem Hintergrund leerer Kassen der Kommunen - und vor allem der Tausenden von Erdbebenopfern in Kaschmir: Dort verhungern Menschen, weil es zu wenig Hubschrauber gibt. Sehr geehrter Herr Rumpel, bitte setzen Sie sich dafür ein, dass der Frieden zwischen Mensch, Natur und Tieren auf Gut Greußenheim nicht weiter durch Jäger gestört wird! Ich unterstütze das einzigartige Projekt auf Gut Greußenheim, wo Tier- und Naturschützer in Zusammenarbeit mit Landwirten und einer Stiftung für Natur und Tiere ein großflächiges Biotop-Verbundsystem errichten, das Lebensräume für Tiere und Pflanzen schafft. Auf dem Grundeigentum von Gut Greußenheim können Wildtiere in Frieden leben. Darüber hinaus haben hier auf großflächigen Wiesen und Waldweiden weit über hundert aus tierquälerischen Verhältnissen gerettete Weidetiere eine Heimat gefunden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat bereits 1999 festgestellt, dass es menschenrechtswidrig ist, wenn Tierfreunde zwangsweise und gegen ihren Willen ihren eigenen Grund und Boden bejagen lassen müssen. Dies muss auch in Unterfranken gelten!
Mit freundlichen Grüßen, (Name und Adresse)
e-mail: O.Rumpel@lra-wue.bayern.de und poststelle@lra-wue.bayern.de
Per Post: Landratsamt Würzburg Untere Jagdbehörde Herrn Oswald Rumpel Postfach 97067 Würzburg
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Denk Mit Nr. 13 Jan. 06 Gerichtliches Machtwort gebietet Jägern Einhalt
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