Joseph Ratzinger alias Papst Benedikt ließ sich zu Weihnachten eine ganz besondere Form der Tierquälerei schmecken: einen Kapaun.
Ein Kapaun ist ein junger, kastrierter Masthahn. Kapaunisierung nennt man die zum Zwecke eines höheren Fleischansatzes vorgenommene Kastration die heute aus Tierschutzgründen normalerweise nicht mehr gemacht wird: Im Alter von 6 Wochen wird den jungen Tieren in der Regel bei vollem Bewusstsein (also ohne Betäubung) der Bauchraum aufgeschnitten. Die im Bauchraum leigenden Hoden werden mit einer Zange gepackt und mit 5 bis 20 Umdrehungen abgedreht. Dem echten Kapaun werden auch sein Kamm und die Bartlappen abgeschnitten.
Spreizzange zum Entfernen der Hoden
Kastration des jungen Hahns bei vollem Bewusstsein
Da die Hoden beim Hahn im Bauchraum liegen, wird der Bauch aufgeschnitten,
die Wunde mit der Spreizzange auseinandergezogen
und dann die Hoden mit der Hodenabdrehzange abgedreht.