Der Vatikan ist es nicht...

Rund 15 Millionen Euro zahlen die Steuerzahler - ob sie katholisch sind oder nicht... Und was zahlt die Kirche?

Der Pressesprecher des Weltjugendtagsbüros Matthias Kopp sagte gegenüber dem WDR, dass die Deutsche Bischofskonferenz ein Darlehen in Höhe von 26 Mio Euro bewilligt habe. Moment mal - ein Darlehen? Das heißt, die Bischöfe warten erst mal ab, ob die Kosten wieder reinkommen? Gelingt die Veranstaltung, bekommt die Kirche ihr »Darlehen« zurück - das Geld der Steuerzahler ist ein für alle Mal weg. Und der Vatikan, der zu dem Event eingeladen hat, zahlt laut Pressemeldungen nichts...
Zu deutsch: Die Zeche zahlt der Steuerzahler - und zwar nicht nur die 31% der Deutschen, die noch Mitglied in der Vatikan-Kirche sind, sondern auch die 31% Anhänger der Luther-Kirche. Doch auch Kirchenaussteiger und Andersgläubige (mittlerweile fast 38% der Bevölkerung!) müssen für das katholische Spektakel aufkommen.
Das ist nichts Neues: Der Staat zahlt den beiden Großkirchen jedes Jahr sowieso über 14 Milliarden Euro - zusätzlich zu den Kirchensteuern. Auch der Kölner Kardinal Meisner bezieht sein Gehalt (ca. 11.000 Euro monatlich) nicht aus Kirchensteuereinkünften, sondern aus dem allgemeinen Steuertopf. Bislang kam kaum ein deutscher Politiker auf den Gedanken, diese verfassungsrechtlich bedenklichen Subventionen (die einmalig in der Welt sind!) zu streichen. Warum eigentlich nicht?



Wer zahlt den Weltjugendtag?

1/3 zahlen die Teilnehmer

1/3 wird durch Sponsoren, Spenden und den Verkauf von Merchandising-Produkten gedeckt.

Und das letzte Drittel?
7,5 Mio Euro zahlt der Bund (= alle Steuerzahler)
3 Mio Euro zahlt das Land Nordrhein-Westfalen (= der Steuerzahler)
3 Mio zahlt die Stadt Köln für Infrastrukturmaßnahmen (= die Kölner Steuerzahler)
1,2 Millionen zahlt die Europäische Union (= also auch die Steuerzahler) 


 



Die Steuerzahler - und das heißt, nicht nur die 31% Katholiken, sondern auch alle Protestanten, Kirchenaussteiger, Moslems, Juden - mussten rund 15 Millionen Euro für das Kirchenspektakel zahlen.
Mindestens.


 



Allein die Sicherheitsmaßnahmen kosteten den Steuerzahler Unsummen - kein Wunder, dass
während und nach dem Kirchentag die Kölner Standesämter Überstunden machen mussten, weil so viele austreten wollten...



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Totalitärer Götzenkult contra die Lehre des Jesus
30 Kilo Wurst für den Papst: