Joseph Ratzinger, der Großinqusitor

Joseph Ratzinger, der Großinqusitor

Seit 1981 war Joseph Ratzinger der Präfekt der »Glaubenskongregation«, der Nachfolgebehörde der »Heiligen Inquisition«, die sich sogar in den gleichen Räumen befunden hatte.

Wenige Wochen vor der Papstwahl äußerte sich Joseph Ratzinger im ARD-Magazin Kontraste (03.03.2005) zu seinem Titel »moderner Großinquisitor«. Ratzinger hatte mit dem Begriff »Inquisitor« überhaupt kein Problem - im Gegenteil: Er sah sich mit der Inquisition früherer Jahrhunderte in einer kontinuierlichen Linie! Der einzige Unterschied: Heute bediene man sich anderer Methoden. Die makabre »Krönung«: Ratzinger wertete die Folter-Verhöre der Inquisitoren des Mittelalters gar als »Fortschritt« - schließlich hätten »Untersuchungen« stattgefunden. Das ist ein Skandal! Denn diese »Untersuchungen« waren mit grausamsten Folterungen verbunden! Die Opfer: bis zu 10 Millionen Tote sowie unzählige Gefolterte, Misshandelte und Terrorisierte (SPIEGEL, 1.6.98).
In seiner Eigenschaft als Chefideologe im Vatikan hat Joseph Ratzinger in den vergangenen 24 Jahren die theologische Ausrichtung der katholischen Kirche wesentlich mitgeprägt. Er kämpfte gegen Homosexuelle, gegen Feminismus, gegen Mitsprache der Basis in der Kirche und gegen die »Befreiungstheologen« in Südamerika, die den Armen in den Slums helfen und für mehr Gerechtigkeit sorgen wollten...

»Fortschritt« Inquisition: Es gab »Untersuchungen«




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