Von der Politik totgeschwiegen

Schule mit Ganztagsangeboten - die gibt es bei den Urchristen schon lange

Der PISA-Schock hat manche Politiker aufgerüttelt. Bundesfamilienministerin Renate Schmidt stellte am 25.8.2005 ihre Forderungen vor: Ausbau des Angebots an Ganztagsschulen, Betreuungsangebote für unter Dreijährige. Was Renate Schmidt hier als neue Errungenschaften preist und fordert, gibt es bei den Urchristen schon seit fast 15 Jahren: Die Private Schule »LERN MIT MIR« hat seit ihrer Gründung 1991 Ganztagsangebote bis 17 Uhr - mit warmen Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Projekten, Lernwerkstätten, Musikschule und einem riesigen Angebot an Interessen- und Arbeitsgemeinschaften von Schwimmen über Handwerk und Tanzen bis hin zum Erlernen eines natürlichen Umgangs mit Pferden.

Und was die Betreuungsangebote für die Jüngsten angeht: Die Urchristen führen auch einen vorbildlichen Kindergarten und eine Krippe für Kinder ab 6 Monate. Doch dieses Betreuungsangebot für unter Dreijährige bekommt öffentliche Fördergelder nur sehr begrenzt und auch dies erst nach jahrelangen Anträgen und körbeweise Briefe begeisterter Eltern.

Die Schule der Urchristen wird von Seiten der Politik totgeschwiegen, obwohl die Abschlüsse seit Jahren wohl die besten in ganz Bayern sind, regelmäßig Preise bei Wettbewerben gewonnen werden und die zuständigen Behörden stets hervorragende Zeugnisse ausstellen.

Die Privatschule »LERN MIT MIR« im unterfränkischen Esselbach: Erziehung auf der Grundlage ethisch-moralischer Werte, der Zehn Gebote Gottes und der Bergpredigt Jesu



In der Privatschule LERN MIT MIR der Urchristen im Universellen Leben können Kinder und Jugendliche ihre vielfältigen Talente und Fähigkeiten entdecken und entfalten - in Ganztagsangeboten bis 17 Uhr

Die Schulleitung der privaten Weltanschauungsschule hat sich längst an die zuständigen Ministerien gewandt und ihr Konzept und ihre Erfolge vorgestellt. Aber dort wurde die vorbildliche Schule der Urchristen ignoriert. Renate Schmidt wurde sogar zu einem persönlichen Besuch in die Schule mit Ganztagsangeboten und die Betreuungsanrichtung für Kleinkinder eingeladen. Doch sie kam nie. Man ist ja wieder evangelisch...

Renate Schmidt war fast 30 Jahre lang Kirchenaussteigerin. Bereits Mitte der 60er Jahre hatte sie die Kirche verlassen - nicht wegen der Kirchensteuer, »sondern weil ich den großen Unterschied zwischen dem, was in der Bibel steht, und dem, was in der Praxis geschieht, nicht akzeptieren konnte« (Die Woche, 7.10.1993). 1993 konnte Renate Schmidt es dann offenbar akzeptieren und kehrte in den Schoß der evangelischen Kirche zurück. Was war geschehen? Sie war Parteivorsitzende der bayerischen SPD und Kandidatin ihrer Partei für das Amt des Ministerpräsidenten geworden...


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