... und alles zahlt der Steuerzahler

Die große Mehrheit der Deutschen glaubt nicht mehr an das, was die Kirche als angebliche Glaubenswahrheit verkündet. Sie glauben nicht an die Unfehlbarkeit des Papstes, nicht an die Jungfräuliche Empfängnis, nicht an die ewige Verdammnis. Auch an die katholische Sexuallehre (Verbot von Sex vor der Ehe, Verbot von Kondomen, Verbot von Ehescheidungen) hält sich wohl fast keiner der Kirchenmitglieder mehr.
Da stellt sich doch die Frage, warum doch immerhin noch fast 1/3 der Deutschen Mitglied der katholischen und fast 1/3 Mitglied der evangelischen Kirche sind (obwohl die Kirche die allermeisten von ihnen in die ewige Verdammnis geschickt hat - siehe Ewige Verdammnis).

Das Meinungsforschungsinstitut THN Infratest führte im Juli 2005 eine Umfrage im Auftrag des SPIEGEL durch. Auf die Frage »Wofür sind Ihnen die Kirchen wichtig?« sagten 77% »um Kindergärten und Krankenhäuser zu betreiben«. Dagegen ist nur 46% der Deutschen die Kirche wichtig, »um Gottes Wort zu deuten«.
Was die meisten nicht wissen: Sie sind einem riesigen Schwindel aufgesessen - der Soziallüge der Kirche! Denn die öffentlichen kirchlichen Sozialeinrichtungen werden zum größten Teil vom Staat (das heißt: von allen Steuerzahlern, auch von den Steuern der Kirchenaussteiger!), den privaten Nutzern und den Krankenkassen bezahlt! Von ihrem Kirchensteueraufkommen geben die Kirchen nur 5 - 8 % dafür aus.




 



Von wegen sozial:

Die Kirchen lassen sich vom deutschen Staat 8,5 Milliarden Kirchensteuer einziehen. Zusätzlich zahlt der Staat jedes Jahr an die Kirche 14 Milliarden Euro aus dem allgemeinen Steuertopf! Zusätzlich zu den Kirchensteuern! 14 Milliarden Euro auch aus den Steuern von Kirchenaussteigern, Atheisten, Freidenkern und Andersgläubigen.

Die Kirche muss keine Steuern zahlen. Dabei ist sie das reichste Unternehmen der Republik. Wäre sonst ja auch schade um das schöne Geld!
Baut eine örtliche Kirchengemeinde einen neuen Kindergarten, so bezahlt sie z.B. 1/3 des Grundstücks. 1/3 zahlt die Gemeinde und 1/3 das Bundesland. Die Kirche wird jedoch alleiniger Eigentümer! So wächst der Grund- und Immobilienbesitz der Kirche kontinuierlich.

Den Löwenanteil des Unterhalts der kirchlichen Kindergärten und Krankenhäuser zahlen Gemeinde und Staat - meist beträgt der Anteil der Kirche an der Finanzierung ihrer Kindergärten weniger als 10%! In Baden-Württemberg beispielsweise beträgt der Anteil der Kirche an der Finanzierung ihrer Kindergärten ganze 7%! Auf diese Weise kann man weiter Reichtum anhäufen.
Experten schätzen das Gesamtvermögen der Kirche allein in Deutschland auf fast eine halbe Billion Euro! Damit könnte man schon einigen Familien und Flüchtlingen helfen. Wenn man Christ wäre und etwas mit Jesus von Nazareth zu tun hätte. Der sagte doch bekanntlich: »Ihr sollt euch keine Schätze sammeln, die die Motten und der Rost fressen...«

Die Kirche ist auch der größte Grundbesitzer der westlichen Welt. In Deutschland besitzt sie 8,25 Milliarden Quadratmeter (entspricht gut der Hälfte des Bundeslandes Schleswig-Holstein). Und in den Städten gehören der Kirche bis zu 1/3 der Immobilien. Da könnte man den Obdachlosen schon einiges abgeben. Wenn man Christ wäre und etwas mit Jesus von Nazareth zu tun hätte. Der hatte ja gesagt: »Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.«

Doch solange das Volk es zulässt, können die Motten weiter am Reichtum der Kirche nagen und die Kirchenfürsten wie die Made im Speck leben. Und dann mit gut gefülltem Bauch die Leute aufzufordern, den Gürtel doch bitte enger zu schnallen...

Übrigens: Wenn der Staat die 14 Milliarden Euro jährliche Subventionen an die Kirche einsparen würde, wäre die Staatsverschuldung bald getilgt. Oder man könnte dafür sorgen, dass niemand von 345 Euro Hartz IV leben muss. Mit zusätzlich 14 Milliarden Euro Einsparungen könnte man auch den Leuten die Arbeitslosenhilfe weiter zahlen (zum Vergleich: die gesamte Arbeitslosenhilfe betrug im Jahr 2003 in Deutschland 16,5 Milliarden Euro).

Infos im Internet:

http://www.spart-euch-die-kirche.de


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Ewige Verdammnis
Die Wahlfahrt von Schröder & Co.