»Gott ja - Kirche nein!«:



Immer mehr Kirchenaussteiger in Deutschland

Immer mehr Menschen brechen aus dem Lehrdschungel der Institutionen Kirche mit ihrem
totalitären Götzenkult aus: Alle 75 Sekunden tritt in Deutschland jemand aus der Kirche aus.
Im Jahr 2003 verlor die evangelische Kirche 180.000 Gläubige durch Kirchenaustritt, nur 60.000 kamen hinzu.
Auch die Zahl der Katholiken nimmt stetig ab, seit 1974 jedes Jahr. Im Jahr 2003 entstand der Vatikan-Kirche ein Minus von 182.000 Mitgliedern.

Während in Deutschland ca. 30% Kirchenaussteiger und ca. 8% Andersgläubige leben (zusammen fast 38%), machten im Jahr 2003 die Kirchenmitglieder zusammengenommen nur noch 62,62 Prozent der Bevölkerung aus! Davon gehören 31% der Vatikan-Kirche und 31% der Luther-Kirche an. Und dies oftmals auch nur auf dem Papier. »Der Glaube, so wie ihn die katholische oder auch die evangelische Kirche lehrt, ist in Deutschland eine Minderheitenposition. Die Infratest-Umfrage für den SPIEGEL ergab, dass selbst diejenigen, die sich für gläubig halten, oftmals weit entfernt von kirchlichen Positionen liegen.« (SPIEGEL 33/2005)

Viele glauben an Gott

- aber nicht an den Gott der Kirche

DER SPIEGEL widmete dem Thema passend zum katholischen Weltjugendtag seine Titelgeschichte: »Gläubige, verzweifelt gesucht«.
Immer mehr Deutsche sind der Auffassung: »Gott ja - Kirche nein!« Zwei Drittel der Deutschen glauben an ein höheres Wesen. Doch für viele ist es nicht mehr der Gott der Kirche. (Meinungsforschungsinstitut THN Infratest, Juli 2005 - Studie im Auftrag des SPIEGEL). Es gibt ein Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität, aber nicht nach Kirche. »Glaube an Gott jedenfalls bedeutet schon lange nicht mehr Nähe zur Kirche. Nur 32% der Bundesbürger haben großes oder sehr großes Vertrauen in die Kirchen.« (DER SPIEGEL 33/2005) Zum Vergleich: dem Dalai Lama bringen 35% Vertrauen entgegen, die Hälfte der Deutschen vertraut Aldi und fast 70% der Polizei.

Auch der Priesterberuf ist ein aussterbender: 1992 gab es bundesweit noch 19.266 katholische Priester, 2004 waren es nur noch 16.326. Nur 210 katholische Priesteramtskandidaten wurden 2004 neu ins Seminar aufgenommen. »In diesem Land werden mehr Orthopädieschuhmacher und Pferdewirtinnen ausgebildet als katholische Seelsorger. Und in einer Stadt wie Magdeburg wurden gerade nur noch acht Prozent der Menschen im Zeichen des Kreuzes getauft.« (DER SPIEGEL 33/2005)
Im Osten Deutschlands ist die Kirche bereits eine Randgruppe geworden: Waren zu Beginn der DDR etwa 15 Millionen Menschen Mitglieder einer Kirche, blieben am Ende nur 5,5 Millionen übrig. Inzwischen zählen beide Kirchen in den neuen Bundesländern zusammen nur noch 3,7 Millionen Mitglieder.

Kirchenaussteiger in Deutschland 




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Denk Mit Nr. 9 Sept. 05
Ewige Verdammnis