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Kaum zu glauben |
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»Die katholische Kirche erhebt keine Machtansprüche und will keine wirtschaftlichen Privilegien«. Das sagte Papst Joseph Ratzinger laut Radio Vatikan Anfang Oktober in einer Audienz für den neuen italienischen Botschafter beim »Heiligen Stuhl«, Antonio Zanardi. Ratzinger rief weiter »den italienischen Staat dazu auf, sich international für die Menschenrechte ... einzusetzen.«
Was soll man davon halten? Um bei den Menschenrechten anzufangen: Die Europäische Menschenrechtskonvention hat der Vatikan bis heute nicht unterzeichnet. Aber es ist ja nichts Neues, dass Kirchenvertreter andere Menschen zu Dingen auffordern, die sie selbst nicht erfüllen.
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Spannend wird es bei den Privilegien: Wird der Vatikan ab sofort darauf verzichten? Auf die erheblichen Steuerbefreiungen und staatlichen Subventionen - laut Republica insgesamt 4 Mrd. Euro jährlich - , die er allein in Italien erhält? Oder auf die rund 7 Mrd. Euro, die die Romkirche in Deutschland an Subventionen und Steuerbefreiungen bekommt, Sozialzuschüsse nicht mitgerechnet? »Die Kirche muss sich von ihren Gütern trennen, um ihr Gut zu bewahren.« Das hat Ratzinger verkündet, als er noch Kardinal war. Hat er, als er Papst wurde, den Goldschatz des Vatikans - nach Expertenmeinung einer der größten weltweit - an die Armen verteilt? Oder hält er es eher mit Adenauer: »Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?«
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Gentechnik-Erbsen mit Mäuse-Genen Papst warnt vor Mafia
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