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Seit dem Wiederaufleben des Urchristentums Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist der Schutz von Tieren und Natur, die Achtung gegenüber dem Leben in allen Bereichen, ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens der Urchristen im Universellen Leben. Die Tierliebe der Urchristen hat eine lange Tradition: Jesus von Nazareth, seine Jünger und die ersten Christen in den Urgemeinden lebten vegetarisch.
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Die verheimlichte Tierliebe Jesu
Jesus kam auch für die Tiere. Das wurde schon bei seiner Geburt im Stall zu Bethlehem deutlich. Er setzte sich in seinem Leben praktisch für die Tiere ein. In der Bibel ist noch überliefert, wie er die Händler von Opfertieren mit der Peitsche aus dem Tempel trieb. Doch vieles von dem, was Jesus von Nazareth lehrte, blieb in apokryphen Schriften verborgen und wurde nicht in die Schriftensammlung der Bibel aufgenommen. Im »Evangelium Jesu«, einem apokryphen Bericht über das Leben Jesu, ist zu lesen: »Wahrlich, Ich sage euch, darum Bin Ich in die Welt gekommen, dass Ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und Vögel, die von Menschen geschlachtet werden.«
Als Hieronymus vor ca. 1600 Jahren die erste umfassende lateinische Bibelübersetzung im Auftrag des Papstes erstellte, stand er unter dem großem Druck der entstehenden römischen Machtkirche und der politischen Kräfte. Dass Hieronymus um die Tierliebe Jesu wusste, belegt seine Aussage: »Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt, aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft... Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.« (Hieronymus, 331-420, Adversus Jovinianum I,18)
Die Tierliebe der ersten Christen
Die Kirchenväter oder Kirchenschriftsteller kannten noch die Quellen und frühesten Handschriften und zitierten aus ihnen. Daraus kann man Erkenntnisse erhalten zur Ernährung der ersten Christen:
»Die Christen enthielten sich jeder Fleischnahrung« schrieb im 1. Jahrhundert der römische Schriftsteller Pilinius in einem Brief an Trajan (Ep. Lib. X. 96).
Johannes Chrysostomus (354-407 n.Chr) berichtet über eine Gruppe von Urchristen: »Keine Ströme von Blut fließen bei ihnen; kein Fleisch wird geschlachtet und zerhackt ... Bei ihnen riecht man nicht den schrecklichen Dunst des Fleischmahles ... Wünschen sie ein üppiges Mahl, so besteht ihre Schwelgerei aus Früchten...« (Homil. 69)
Als das Christentum in das römische Reich und in das Zentrum Rom vordrang, passte man sich an, denn in den gehobenen Schichten des römischen Reiches aß man selbstverständlich Fleisch.
Ende des Urchristentums durch die Römische Kirche Kaiser Konstantin (285-337 n.Chr.) begünstigte die christliche Kirche, gab ihr Religionsfreiheit und machte diese Lehre schließlich im Jahre 324 de facto zur Staatsreligion. Die Kirche verehrt ihn wie einen Heiligen. Konstantin stand aber bezüglich Machtbesessenheit, Herrschsucht und Grausamkeit seinen Vorgängern in nichts nach. Urchristen, die ihren pazifistischen Idealen treu bleiben wollten, wurden nun, unter Androhung der Folter, gezwungen, für den Kaiser in den Krieg zu ziehen. Es heißt, wer kein Fleisch essen wollte, dem ließ Kaiser Konstantin flüssiges Blei in den Hals schütten. Bereits auf der Synode von Ancyra (314 n.Chr.) erging ein Berufsverbot für vegetarisch lebende Priester und Diakone - sie galten fortan als »Irrlehrer«.
Das ursprüngliche Christentum wurde hiermit nahezu ausgelöscht. Nun mussten auch die Evangelien dem Zeitgeist »angepasst« werden. Dafür wurden so genannte »Correctores« eingesetzt. »Seither ist die Geschichte des Christentums eine Geschichte der Unterdrückung und des Tötens; sie hat mit dem Schöpfungsgedanken und der Botschaft Jesu wenig gemeinsam.« (Dr. Francois Binkert: Vegetarismus: woher und wohin? ebi-forum 31, 1998)
Die Schuld der Kirche am Tierleid
Von der ursprünglichen Lehre des Jesus von Nazareth, die in den ersten Jahrhunderten bei den Urchristen noch bekannt war und gelebt wurde, hat sich die Kirche nicht nur meilenweit entfernt - die institutionalisierten Kirchen liefern bis heute die Rechtfertigung für Ausbeutung, Quälerei und massenhafte Abschlachtung der Tiere! Im katholischen Katechismus wird bis heute erklärt, man dürfe Tieren »nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt« (Nr. 2418). Und: »Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bilde geschaffen hat. Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen... Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind sittlich zulässig...«
Papst Ratzinger predigte als junger Theologieprofessor einst seinen Studenten, dass dem Reh oder Hasen gar nichts Besseres passieren könne, »als auf dem Teller des Menschen zu landen«. So und nicht anders erfülle »das Tier seine von Gott zugeteilte Bestimmung«. (Kurier, 8.9.2007)
Wen wundert es, dass immer mehr Vegetarier und Tierschützer aus der Kirche austreten?
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Die Tierliebe der Urchristen von heute |
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In unzähligen Büchern, Radiosendungen und Broschüren gibt Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes der Jetzt-Zeit, den Tieren eine Stimme. Sie zeigt das unermessliche Leid auf, das wir Menschen den Tieren zufügen. Auch deckt sie die Hintergründe unserer tierfeindlichen Gesellschaft auf und erklärt, wie wir Menschen einen Zugang zum wahren Wesen der Tiere und der ganzen Schöpfung finden - und damit auch zu unserem eigenen Leben.
Die Broschüre »Tiere klagen - der Prophet klagt an!«, die in 12 Sprachen übersetzt und in einer Auflage von fast einer halben Million Exemplaren weltweit verbreitet ist, hat ein enormes Echo aus allen Teilen der Erde ausgelöst: Viele Menschen wurden nach der Lektüre von heute auf morgen Vegetarier. Und es wurde überall auf der Welt eine mächtige Bewegung für die Rechte der Tiere losgetreten: Sie findet ihren Ausdruck sowohl in Plakataktionen, Radio- und Fernsehsendungen und Demonstrationen als auch in Projekten, in denen Tieren aktiv das Leben gerettet und Lebensraum für sie geschaffen wird.
Friedfertiger Landbau
Von Anfang an redeten die Urchristen von heute nicht nur über Tierschutz, sondern sie setzten Zeichen. In landwirtschaftlichen Betrieben werden seit über 20 jahren die Böden »friedfertig« bewirtschaftet: Die Bodenorganismen werden weder durch Pestizide, Fungizide oder andere Chemikalien noch mit Mist und Gülle malträtiert. Tiere sind die Freunde der Menschen; kein Tier wird geschlachtet oder sein Kadaver gegessen. Für die urchristlichen Landwirte ist es selbstverständlich: »Wir sind Tier- und Naturschützer, keine Mörder und Räuber der Natur!«
Als Tierschützer sind Urchristen Vegetarier. Deshalb ist es selbstverständlich, dass bei ihnen ausschließlich vegan-vegetarische Lebensmittel zu finden sind und auch produziert werden. Was auf den Feldern und in den Obstgärten und Gewächshäusern des Friedfertigen Landbaus wächst, wird werterhaltend aufbereitet, zu vielerlei guten Broten, Backwaren, Nudeln und Feinkostprodukten verarbeitet und an die Kunden weitergegeben.
Gabriele-Stiftung: Wiedergutmachung an Natur und Tieren
Die Urchristen von heute sind überzeugt, dass die Tiere unsere Hilfe brauchen. Bei all dem, was Tieren weltweit jeden Tag angetan wird, sind sie auf Menschen angewiesen, die nicht nur vom Tierschutz reden, sondern wirklich etwas für sie tun.
Mit der Gründung der Gabriele-Stiftung wurde mit Hilfe vieler Tier- und Naturfreunde aus aller Welt eine Wiedergutmachung an den Tieren eingeleitet. Ein Gnadenland für Tiere ist entstanden, wo dem Tod geweihte Tiere eine Heimat finden und ein Leben in Würde leben können. Und es wurden in den letzten Jahren Lebensräume für Tiere geschaffen: Stein- und Feuchtbiotope wurden angelegt, Hecken und Bauminseln errichtet. Unzählige Arten von kleinen und großen Tieren haben sich hier angesiedelt. Mit diesem Pilotprojekt eines friedvollen Umgangs mit der Natur und den Tieren beweisen Urchristen, dass es auch anders geht - und sie setzen einen Gegenpol zu den natur- und tierfeindlichen Verhaltensweisen mächtiger Interessengruppen, vor allem der konventionellen Landwirtschaft und der Jagd.
Infos unter: Gabriele-Stiftung Max-Braun-Str. 2 97828 Marktheidenfeld Tel.: 09391 / 504 427 www.gabriele-stiftung.de
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Sender Neu Jerusalem: |
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Weltweit TV- und Radio-Sendungen
Die Sendungen der Urchristen im Universellen Leben werden über Radio und Fernsehen in alle Welt gesendet, sowohl über private Stationen, als auch über große staatliche Sender. So erfahren die Fernsehzuschauer weltweit vom Aufbau des Friedenslandes in unserer Zeit. Sie erfahren, was Urchristentum in der Praxis bedeutet und wie sich der urchristliche Strom in unserer Zeit erneut seinen Weg bahnt.
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Kostenloses Programmheft und DVDs bestellen:
Sender Neu Jerusalem Radio Santec GmbH Marienstr. 1, 97070 Würzburg Tel.: O931/3903-190, Fax: -195 e-mail: info@neu-jerusalem.de www.neu-jerusalem.de
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Broschüre »Urchristen im Universellen Leben sind Tier- und Naturschützer«, kostenlos zu beziehen bei:
Verlag Das Wort Max-Braun-Str. 2 97828 Marktheidenfeld Tel. 09391/504135 www.universellesleben.org
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Klimakiller: Fleisch- und Milchkonsum Jägerpräsident Vocke: Tiere töten aus Lust
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