Weltweit werden Milliarden »Nutz«-tiere in der Massentierhaltung »produziert«, eingepfercht und geschlachtet. Die Klima-Studie der Welternährungsorganisation (FAO) kam 2007 zu einem aufrüttelnden Ergebnis: Die industrielle Massentierhaltung gehört zu den schlimmsten Klimakillern überhaupt! Noch dramatischer die Prognose des UN-Forschungsberichts: Die Menschheit hat nicht einmal mehr 15 Jahre Zeit, um eine unumkehrbare Klimakatastrophe zu verhindern!


Die Erde steht vor dem Kollaps - Schuld daran sind wir Menschen...



21 Prozent der gesamten CO2-Emission, die auf menschliche Aktivität zurückgeführt wird, gehen auf das Konto der Fleischproduktion. Davon sind etwa die Hälfte CO2-Emmissionen, die durch die Abholzung riesiger Waldflächen für die Massentierhaltung (Weideland und Futtermittelproduktion) entstehen. Die Massentierhaltung produzuziert damit weltweit mehr Treibhausgase als Verkehr und Transportwesen.

Durch Mist und Gülle entweicht zudem Methan (CH4), ein Treibgas, das sogar 23-mal wirksamer ist als CO2! Die Massentierhaltung hat weltweit einen Anteil von 37 Prozent am künstlichen Methan-Ausstoß. Beim Distickstoffoxid, auch Lachgas genannt, sind es sogar 65 Prozent - sein Treibhauspotenzial ist 296-mal höher als das des CO2. Statistiken der amerikanischen Umweltschutzbehörde (EPA) belegen, dass Viehwirtschaft den größten Einzelfaktor für Methanemissionen in den USA darstellt.
Der Klimawandel könnte nach Ansicht von Forschern gebremst werden, wenn die Menschheit sich anders ernähren würde. »Keine Rinder mehr essen, auf Milchprodukte verzichten« - diese Parole gibt Ralf Conrad, geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie aus. Denn das Drehen an der »Methanschraube« in der Atmosphäre könne schneller einen positiven Effekt bringen, als rasch den Kohlendioxidausstoß reduzieren zu wollen, sagte Conrad. »Der Methan-Kreislauf in der Atmosphäre ist innerhalb von etwa acht Jahren beeinflussbar, bei Kohlendioxid dauert das Jahrzehnte.«

 




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Der vorhergesagte Klimawandel ist eingetreten
Urchristen von heute sind Tier- und Naturschützer