Ostern kommt - und Millionen Lämmer müssen für den Osterbraten ihr Leben lassen. Warum eigentlich? Warum dieses blutige Gemetzel? Weshalb muss man das Gedenken an die Auferstehung Jesu mit einem Schlachtfest begehen?

Vor 2000 Jahren wurde Jesus hingemetzelt - von der damaligen Staatsgewalt, im Auftrag der Schriftgelehrten. Die Nachfolger dieser Schriftgelehrten, die heutige Priesterkaste, spricht von »Opfer«. Gott habe seinen Sohn »geopfert«, Jesus sei das »Opferlamm«, für die Sünden der Menschen den »Opfertod« gestorben... Welche Verbrämung! Denn es war Mord im Auftrag der damaligen Priesterkaste. Dieser wurde möglich, weil die Menschen der damaligen Zeit die revolutionäre Lehre Jesu zwar hörten und mit dem Nazarener sympatisierten, aber dann doch nicht den Schneid besaßen, der Priesterschaft Einhalt zu gebieten.

Heute schlachten die Katholiken stellvertretend ein »Opferlamm«. Doch es reicht ihnen nicht, den toten Kadaver eines unschuldigen Tieres zu essen - nein, sie verzehren Christus selbst in der Oblate. »Das ist mein Leib«, spricht der Pfarrer, wenn er die Oblate bei seiner kultischen Handlung zerbricht. Und das ist nicht etwa symbolisch gemeint! In den kirchlichen Lehrwerken steht es schwarz auf weiß: »In der Eucharistiefeier werden Brot und Wein ... zu Leib und Blut Christi gewandelt.« (Kathechismus der Katholischen Kirche, 1333) Vor 2000 Jahren haben sie Christus als Opferlamm hingemetzelt - heute »verzehren« sie ihn in der Oblate. - Ach so, wir haben da was falsch verstanden? Keine Ausrede! Falsch gemeint ist auch gesündigt!


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Holtzbrinck lässt Menschen verunglimpfen
Werden Sie nicht zum Menschenfresser!